Die Kandidaten im Wahlkampfmonat März 2006
27.03. | CDU wiederum stärkste Kraft im Land
24.03. | Kurtz und Schavan setzen Schlusspunkt im Wahlkampf
22.03. | Nemeth und Kurtz: DRK unverzichtbar
21.03. | CDA mit dem Ministerpräsidenten bei Daimler-Chrysler
20.03. | Sabine Kurtz bei Beschäftigungsgesellschaft in Renningen
18.03. | Sabine Kurtz Gelungene Waldflurbereinigung in Bondorf
18.03. | Kurtz für Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft
18.03. | CDU Jettingen: Einstimmiges Vertrauen für Gerd Walter
18.03. | Durchgängige Internetverbindungen sind Standortfaktor
17.03. | Nemeth und Kurtz begrüßen neuen Klinik-Verbund
16.03. | Plädoyer von Sabine Kurtz für regionale Vermarktung
14.03. | Teufel: Keine Angst vor der Zukunft Baden-Württembergs
17.03. | Teufel im Wahlkampf: Familie ist Fundament des Staates
13.03. | Nemeth und Kurtz im Dialog mit Jugendhilfe-Einrichtung
11.03. | Kurtz und Staatssekretär Wacker loben "Modell Rutesheim"
10.03. | CDU-Landtagskandidatin auf Informationstour in Höfingen
09.03. | Kurtz informiert sich über Ortsumgehung von Mötzingen
09.03. | Clemens Binninger besucht Unternehmer auf der ITB
07.03. | Fußball-WM kein Spielfeld von Menschenhändlern
06.03. | Kurtz lobt Freiwillige Feuerwehren: Gelebte Bürgerschaft
06.03.
| Kurtz für "Zentrum gegen Vertreibung" in Berlin
03.03. | Politischer Aschermittwoch in Gäufelden-Nebringen
03.03. | Spitzenkandidaten im TV Oettinger ist klarer Sieger
01.03. | Sabine Kurtz betont Bürgerengagement
27.03.2006 | CDU wiederum stärkste Kraft im Land:
Klarer Auftrag für Ministerpräsident Günther H. Oettinger ... und einen besonders herzlichen Glückwunsch an die „Neuen“ Sabine Kurtz und Paul Nemeth
Obwohl es zunächst danach aussah, als könnte die CDU die absolute Mehrheit erringen, reichte es am Ende doch nicht ganz:
44,2% (gegenüber 44,8% im Jahre 2001) wollten die CDU weiter an der Landesregierung sehen. Die SPD erlitt deutliche Verluste und erreichte nur 25,2% (33,3% 2001), und auch ihre Spitzen-Kandidatin Ute Vogt konnte die Erwartungen in keinster Weise erfüllen.
Bei einer schwachen Wahlbeteiligung von nur 53,4% (2001: 62,6%) setzten sich die beiden CDU-Kandidaten Sabine Kurtz (Wahlkreis 6 Leonberg-Herrenberg) und Paul Nemeth (Wahlkreis 5 Böblingen) auf Anhieb durch. Sabine Kurtz aus Leonberg konnte fast das Ergebnis ihres Vorgängers Rückert erreichen.

Vorl. Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise in Prozent:
Böblingen (Wahlkreis 5)
CDU 43,2% | SPD 25,3% | FDP 11,1% | GRN 11,8% | WASG 3,1%
Leonberg-Herrenberg (Wahlkreis 6)
CDU 43,0% | SPD 22,7% | FDP 12,6% | GRN 13,4% | WASG 2,9%
Wahlergebnisse Renningen:
Wahlbeteiligung 61,9% (69,1%)
2006:
CDU 36,4% | SPD 24,4% | FDP 17,6% | GRN 14,6% | WASG 2,7%
2001:
CDU 38,8% | SPD 35,6% | FDP 12,1% | GRN 08,2% | WASG --
Die Parteien der Stadt Renningen konnten zwar auch nicht mehr soviele Wähler mobilisieren wie 2001, was die Wahlbeteiligung angeht, liegt Renningen aber deutlich über dem Landesdurchschnitt.
Anders bei der Stimmverteilung: hier liegt Renningen im Landestrend, d.h. leichte Verluste für die CDU, totale Verluste für die SPD, Gewinne für FDP und Grüne, WASG unter „ferner liefen“.
Regionale Besonderheiten aus allen Landesteilen:
Die 3 Wahlkreise mit der höchsten Wahlbeteiligung
Stuttgart II 62,6% (71,0%)
Vaihingen 61,7% (69,1%)
Leonberg 59,8% (67,4%)
Die 3 Wahlkreise mit der niedrigsten Wahlbeteiligung
Mannheim I 40,8% (49,3%)
Pforzheim 45,1% (60,8%)
Lahr 46,9% (58,5%)
Die 3 Wahlkreise mit dem höchsten CDU-Stimmenanteil
Wangen 58,0% (55,1%)
Ehingen 54,6% (53,5 %)
Main-Tauber 54,4% (50,6%)
Die 3 Wahlkreise mit dem niedrigsten CDU-Stimmenanteil
Freiburg II 30,3% (30,8 %)
Stuttgart I 31,5% (32,2%)
Mannheim I 32,5% (37,0%)
(Quelle: CDU-Wahldokumentation Baden-Württemberg, 26.03.2006)
24.03.2006 | Jost-Rat: Machen Sie es Kurtz bei der Stimmabgabe!
Sabine Kurtz und Annette Schavan setzen kräftigen Schlusspunkt in Gärtringen
Am Freitagabend hat CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz in Gärtringen einen kräftigen und gelungenen Schlusspunkt unter ihre großen öffentlichen Veranstaltungen gesetzt. Über 100 Menschen kamen zur Veranstaltung mit Bundesbildungs- und Forschungsministerin Annette Schavan in die Aula der Peter-Rossegger-Schule.
Dr. Annette Schavan war wie immer brillant und absolut überzeugend! CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Hans-Karl Schurer und sein aktives Team hatten alles in bewährter Manier bestens vorbereitet. Für den guten elektronischen Ton sorgten Hans Dörle (Anlage) und Ulrich Schäberle, assistiert von Tochter Lisa (Mischpult). Unter den vielen Besucherinnen begrüßte CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach, Mitglied im CDU-Gemeindeverband Gärtringen, auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger, CDU-Zweitkandidat Prof. Christof Seeger, Bürgermeister Michael Weinstein, Peter Jost, den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Gärtringer Gemeinderat, Ortschafts-, Gemeinde- und Kreisräte, Rektorin Bohny als Hausherrin der Peter-Rossegger-Schule, Rektor Kirschner und Konrektor Luft von der Ludwig-Uhland-Schule, den stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Michael Rombs, Wahlkampfleiter Siegfried Hartenberger, Erzieherinnen der Gärtringer Kindergärten, Elternvertreter sowie Lehrerinnen und Lehrer. NIcht zu vergessen die Vertreter der Presse.
An Bundesministerin Annette Schavan gewandt, verwies Heubach auf die lange und außergewöhnliche Erfolgsgeschichte der Gärtringer CDU, die untrennbar mit den Namen Hans-Karl Schurer und Peter Jost verbunden sei. Vor allem Hans-Karl Schurer steuere seit Jahrzehnten mit sicherer Hand das CDU-Schiff in Gärtringen. Heubach erwähnte aber auch Dr. Friedrich Freiherr Hiller von Gaertringen, einen Historiker von Rang, dessen Andenken die CDU in Gärtringen in besonderer Weise bewahren werde.
Über 250 Termine
Sabine Kurtz, die sich über den großen Andrang zu dieser Schlußpunkt-Veranstaltung ihres Wahlkampfes sichtlich freute, skizzierte die erfolgreiche Schul-, BIldungs- und Hochschulpolitik in Baden-Württemberg. "Darum beneiden uns alle anderen Länder!" Kurtz hat im Landtagswahlkampf weit über 250 Termine wahrgenommen.
Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung im Kabinett von Angela Merkel, stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende sowie zehn Jahre lang Kultusministerin in Baden-Württemberg, unterstrich in ihrer Rede: "Den ersten Bildungsauftrag haben die Eltern!". Erziehung verlange Orientierung. Gerade eine freiheitliche-demokratische Gesellschaft benötige ein Bündel an Werten. Schavan sah auch in Bildung und Kultur einen engen Zusammenhang. Im Blick auf die Schule der Zukunft setzte sich die CDU-Politikerin für "mehr Freiheit vor Ort" ein. "Die Schule ist die Zukunftswerkstatt". Einen besonderen Schwerpunkt sieht die Bundesministerin in der frühkindlichen Bildung. Sie bekannte in diesem Zusammenhang: "Ein Dorf, daß keine Grundschule und keinen Kindergarten hat, ist für Familien unattraktiv!"
"Talentschmiede werden!"
Die berufliche Bildung bezeichnete Schavan als "das Flaggschiff der Bildungspolitik". Zwei Dinge waren Annette Schavan bei ihrer bemerkenswerten Rede in Gärtringen besonders wichtig: "Deutschland muß eine Talentschmiede und Bildung eine gesellschaftliche Aufgabe werden!" In der anschließenden Diskussion wurden die angeschnittenen Themen weiter vertieft.
In Laufe der Veranstaltung kritisierten sowohl Schavan als auch Heubach, daß in Afghanistan ein zum Christentum Übergetretener mit der Todesstrafe bedroht werde. Das habe mit Menschenwürde und Religionsfreiheit nichts mehr zu tun. Heubach: "Ich verurteile das scharf, und das hat überhaupt nichts mit Einmischung in die Angelegenheiten eines anderen Landes zu tun. Hier wird jegliche Toleranzgrenze überschritten"
CDU-Fraktionschef Peter Jost sprach ein glänzendes Schlusswort. "Mein Rat: Machen Sie es Kurtz, Geben Sie Ihre Stimme Sabine Kurtz und der CDU!"
Frischer Frühlingsgruß
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Hans-Karl Schurer überreichte Bundesministerin Dr. Annette Schavan zum Abschied einen frischen Frühlingsgruß aus Gärtringen im Oberen Gäu. Das Blumengebinde schmückt nun die Wohnung der Ministerin in Ulm, wohin sie von Gärtringen aus direkt fuhr.
Ein wirklich toller Abschluss - nicht nur im Oberen Gäu.

Hans-Karl Schurer, Prof. Christof Seeger, Sabine Kurtz, Dr. Annette Schavan und Wolfgang Heubach (von links).
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22.03.2006 | CDU-Landtagskandidaten informierten sich über Sorgen und Probleme
Nemeth und Kurtz:
DRK absolut unverzichtbar
"Der Rettungsdienst ist das Markenzeichen des Roten Kreuzes. Auch im DRK-Kreisverband Böblingen ist er eine unverzichtbare Einrichtung." Darauf verwies DRK-Kreisvorsitzender Dr. Reiner Heeb in einem Gespräch mit den beiden CDU-Landtagskandidaten Paul Nemeth (Wahlkreis 5) und Sabine Kurtz (Wahlkreis 6). Der Meinungsaustausch war auf Wunsch von Nemeth und Kurtz zustande gekommen, die sich in der Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes Böblingen in Sindelfingen eingehend über die Arbeit des Roten Kreuzes sowie über Sorgen und Probleme informieren wollten. Neben Dr. Heeb stellten sich dafür DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, Rotkreutbeauftragter Reinhard Müller - er ist auch Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg - sowie DRK-Kreisbereitschaftsleiter Rainer Kegreiss zur Verfügung.
In seinen Ausführungen über den Rettungsdienst untertrich Dr. Heeb das ständige Bemühen des DRK-Kreisverbandes Böblingen, auf diesem wie auf allen anderen Gebieten wirtschaftlich zu arbeiten. Probleme bereite jedoch die Kostenerstattung durch die Kassen, die keine Deckung mehr ermögliche sowie "zu viel Bürokratie". Der DRK-Kreisvorsitzende sprach sich deshalb mit Nachdruck dafür aus, durch eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen den Rettungsdienst auf eine sichere Grundlage zu stellen.
Sorgen bereitet Dr. Heeb auch die Zukunft der Möbelhallen-GmbH. "Gerade hier haben wir beispielsweise in der Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und bei der beruflichen Ausbildung schwer vermittelbarer Jugendlicher sowie der Schaffung von Lehrstellen für diesen Personenkreis gute Erfolge vorzuweisen." Durch das Zurückfahren der Zuschüsse müsse mit einem hohen finanziellen Verlust gerechnet werden. Heebs Appell: Mit verlässlichen Zuschüssen diese Arbeit nicht kaputt zumachen.
Breiten Raum in der Diskussion nahm das gesamte Spektrum der ehrenamtlichen Tätigkeit ein. "Das Ehrenamt ist unsere moralische Stütze", betonte Heeb. Klage wurde von den DRK-Vertretern über die steuerlichen Beeinträchtigungen des Ehrenamtes geführt. Etwa im Blutspendedienst. Darüber vwurde großes Unverständnis geäußert. Denn: "Diese Spenden sind ein ganz wichtiger Beitrag zur sicheren Blutversorgung. Sie nützen dem gesamten Gesundheitswesen!"
Zunehmende Schwierigkeiten registriert das Rote Kreuz zudem bei der Freistellung von Arbeitnehmern bei Einsätzen. Tangiert werde in diesem Zusammenhang der Katastrophenschutz bei der Fussball-Weltmeisterschaft, der von Ehrenamtlichen getragen werde. In Anbetracht der generellen Arbeitsmarktsituation werde die Situation noch verschärft. Gefordert wurde, Lücken im Hilfeleistungsgesetz zu schliessen, auch, um eine Ungleichbehandlung der ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und -Helfer auszuschliessen. Geschehe dies nicht, werden nicht zuletzt Auswirkungen auf die DRK-Nachwuchs-Ausbildung befürchtet.
Paul Nemeth und Sabine Kurtz lobten die "hervorragende Arbeit, die vom DRK-Kreisverband Böblingen und seinen 25 Ortsvereinen für die Menschen im Kreis Böblingen, aber auch in Solidarität mit der internationlen Organisation rund um den Globus geleistet wird." Beide CDU-Landtagskandidaten bestätigten die Worte von Dr. Heeb: "Das Deutsche Rote Kreuz ist absolut unverzichtbar!"

Besuch in der Rotkreuz-Zentrale in Sindelfingen (von links): DRK-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Breidbach, DRK-Kreisvorsitzender Dr. Reiner Heeb, CDU-Landtagskandidat Paul Nemeth (Wahlkreis 5), CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz (Wahlkreis 6), Rotkreuzbeauftragter und Vizepräsident des DRK-Landesverbandes Reinhard Müller sowie DRK-Kreisbereitschaftsleiter Rainer Kegreiss
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21.03.2006 | CDA-Werktor-Aktion bei Daimler-Chrysler mit dem Ministerpräsidenten
"So, Herr Oettinger, send se wieder en Sendelfenga?"
Fast wie ein alter Bekannter wurde Ministerpräsident Günther Oettinger am frühen Dienstagmorgen vor den Toren des Daimler-Chrysler-Werkes in Sindelfingen begrüßt: "So, Herr Oettinger, send se wieder en Sendelfenga?", freute sich ein junger Mann. Und ein anderer meinte: "Letschtes Mol hend se Brezle verteilt". Oettinger war, wie bei der vorgezogenen Bundestagswahl, auch jetzt wieder, wenige Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg, gerne nach Sindelfingen gekommen. Um sechs Uhr morgens traf er ein, sichtlich aufgeräumt, locker, entspannt und natürlich sehr angetan von der guten Stimmung - trotz der empfindlichen Kälte an diesem frühen Morgen. Die Strapazen des Wahlkampfes waren Oettinger überhaupt nicht anzumerken.
Punkt 4.30 Uhr hatte Cheforganisator Michael Rombs die rund 50 CDA-, JU- und CDU-Mitglieder eingewiesen. Unter ihnen der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke aus Calw, die beiden CDU-Landtagskandidaten Paul Nemeth und Sabine Kurtz aus dem Kreis Böblingen, Zweitkandidat Horst Thome aus Sindelfingen (er hatte gewissermassen ein "Heimspiel"), der CDA-Landesvorsitzende Dr. Christan Bäumler, Josef Müller von der CDU-Landesgeschäftsstelle in Stuttgart, CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach, JU-Kreisvorsitzender Thomas Riesch und natürlich CDA-Kreisvorsitzender Roland Horvath, denn die Werktoraktion bei Daimler-Chrysler in Sindelfingen wurde von seiner Organsition, dem Arbeitnehmerflügel der Unionsparteien, getragen. Mit von der Partei natürlich auch die beiden Wahlkampfleiter Dr. Gero Kleinert (Nemeth) und Siegfried Hartenberger (Kurtz). Trotz der frühen Stunde waren alle pünktlich zur Stelle. Für Christian Bäumler, der vom Bodensee her anreiste, hatte der Tag bereits um 2 Uhr begonnen. Rombs, der auch stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender ist, und auch diese Aktion wiederum generalstabsmäßig vorbereitet hatte, verteilte das 50 Köpfe starke Team auf 13 Werkstore und wie geplant Punkt fünf Uhr startete die Aktion.
An den Toren wurden jeweils 10 000 vierseitige CDA-Zeitungen sowie 10 000 Clementinen, passend zur Frühlings-frischen Wahlkampffarbe der Landes-CDU, verteilt. Im "BW Kurier" - so der Titelkopf der CDA-Zeitung - stand ein Aufmacher-Artikel von Ministerpräsident Günther Oettinger mit der Überschrift "Vorfahrt für Arbeit - das ist meine Devise!" Wohl die meisten der Daimler-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die zur Arbeit strömten, oder ihre Nachtschicht beendet hatten und dem heimatlichen "Feierabend" entgegen eilten, waren überrascht, den Autor gleich persönlich am Werkstor anzutreffen. "Vitamine für den Arbeitsplatz" offerierte der Ministerpräsident die Clementinen - und es wurde kräftig zugegriffen. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl waren es ofenfrische schwäbische Brezeln gewesen, die Oettinger verteilte. Die Clementinen passten nun ganz offensichtlich besser in die Jahreszeit. Nach knapp zweieinhalb Stunden waren Zeitungen und Südfrüchte restlos an die Frau beziehungsweise an den Mann gebracht.

"Künftig jedes Jahr"
Oettinger, der schon vorher nach Stuttgart zurück musste, war voll des Lobes über den Verlauf der CDA-Werktoraktion, die wie am Schnürchen klappte: "Das machen wir jetzt jedes Jahr!", versprach der Ministerpräsident, und klopfte Cheforganisator Michael Rombs kräftig auf die Schulter. CDA-Kreisvorsitzender Roland Horvath - er begleitet diese Aktionen schon seit fast 20 Jahren und wurde von nicht wenigen Werksangehörigen sofort wiedererkannt - sowie der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach hörten dies nicht ungern. "Damit haben wir unsere Mobilisierungs- und Kampagnefähigkeit wieder einmal unter Beweis gestellt", urteilte Heubach, der zugleich Michael sehr herzlich dankte und ihm hohe Anerkennung zollte. Für alle war es aber wichtig, nahe bei den Menschen, ihren Meinungen, Ansichten und Problemen zu sein.
Aber auch die rund 50 freiwillligen Helferinnen und Helfer waren mehr als zufrieden: "Das war eine gute Aktion!" Mit ihnen freuten sich Paul Nemeth, Sabine Kurtz und Horst Thome. Letzterer hatte unermüdlich dafür geworben, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Das Aufbruchsignal zum verdienten gemeinsamen Frühstück signalisierte nach getaner Arbeit dann der Aidlinger CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Bär: "Jetzt habe ich richtig Appetit!"
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18.03.2006 | Landtagskandidatin: Gelungene Waldflurbereinigung
Sabine Kurtz pflanzt Baum in Bondorf
Über die gelungene Waldflurbereinigung der Gemeinde Bondorf informierte sich CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz bei ihrem Besuch im Oberen Gäu. „Ich freue mich, dass auf diese Weise die Waldwirtschaft in Bondorf dauerhaft gesichert ist“, lobte Sabine Kurtz das Projekt.
Seit der Antragstellung im Sommer 2002 wurden in den Wäldern Bernloch und Fichten 161 Hektar, die auf 1500 Flurstücke und 540 Besitzer verteilt waren, neu geordnet. Neben dem ökologischen und dem wirtschaftlichen Aspekt sieht Sabine Kurtz in der Flurbereinigung einen großen Gewinn für die Gemeinde: „Sie werden ein sehr schönes Naherholungsgebiet erhalten“, beglückwünscht die CDU-Landtagskandidatin Bürgermeister Bernd Dürr. Dabei hatte sie besonders das Arboretum im Blick, das sie mit der Pflanzung einer Weißtanne, die von der Gärtnerei Butenschön gestiftet wurde, um eine Besonderheit bereicherte. Aber auch ein Grabhügelfeld aus der Hallstattzeit und ein Mönchsbrunnen aus römischer Zeit bereichern das Gebiet.

Weißtanne gepflanzt: Werner Egeler, Thomas Butenschön, CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz, Friedhelm Werner, Friedrich Bühler, Bürgermeister Bernd Dürr, Elisabeth Zimmermann, Rudolf Sautter und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Walter Weik (von links).
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20.03.2006 | CDU-Landtagskandidatin Kurtz in Renningen
Sabine Kurtz besucht Beschäftigungsgesellschaft
„
Wir machen Mittelständlern keine Konkurrenz.“. Dies stellte der Geschäftsführer der gemeinnützigen Renninger Beschäftigungsgesellschaft (Fairkauf), Peter Landsberg, anlässlich des Besuchs von Sabine Kurtz fest. Die CDU-Landtagskandidatin informierte sich in Renningen über die Arbeit der seit 1996 bestehenden Gesellschaft, die seit dem vergangenen Jahr mit den Jobcentern des Landkreises zusammenarbeitet.
„
Wir vermitteln Ein-Euro-Jobber in gemeinnützige Maßnahmen und wir haben Plätze in anderen Firmen für den Alg-II-Personenkreis, der gegen Entgeld einige Monate lang beschäftigt werden soll“, erläutert G. Glashagel die Maßnahmen. Die Diplomsoziologin freut sich über jede der zwölf dauerhaften Vermittlungen, die der Gesellschaft in den Monaten seit der Umstellung auf Hartz IV gelungen ist. Manche Firmen wendeten sich immer wieder an die Beschäftigungsgesellschaft, wenn sie neue Mitarbeiter suchen. „Wen wir empfehlen, der ist geprüft, denn durch unsere Maßnahmen ist er an den Arbeitsprozess wieder gewöhnt“. Glashagel verweist damit auf den guten Ruf, den sich die Beschäftigungsgesellschaft als Vermittlerin erworben habe: „Wir können es uns nicht leisten, unmotivierte Leute zu vermitteln, mit denen unsere Kunden nichts anfangen können.“
Um eigene Aufträge bemüht sich die Gesellschaft nicht: „Wir wollen kleinen und mittleren Unternehmen keine Aufträge wegnehmen“, betont Peter Landsberg. Lediglich in einer Wäscherei stellt die Beschäftigungsgesellschaft einige wenige eigene Arbeitsplätze für alleinerziehende Mütter zur Verfügung: „In der Wäscherei arbeiten wir für private Haushalte und für die Gastronomie“. Besonders stolz ist das Team der Renninger Beschäftigungsgesellschaft auf eine Marktnische: „“Wir waschen die Uniformen der Feuerwehrleute von 40 Feuerwehren“, so Peter Landsberg.
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18.03.2006 | Besuch bei Buck Maschinenbau in Bondorf
Kurtz plädiert für Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft
Als „vorbildlich und innovativ“ bezeichnete Sabine Kurtz bei ihrem Besuch die Firma Buck Maschinenbau in Bondorf. Revolutionär war Alfred Buck sen. schon in den 70-er Jahren, als er Strickmaschinen für bis dahin nicht verstrickbare Fasern wie Keramik und Carbonfasern entwickelte. Heute liefern Vater und Sohn Filter- und Dämmungsstrickwaren für die Automobilindustrie in die ganze Welt.
In der modernen Halle in Bondorf werden alle Produktionsanlagen für die Produkte selbst konstruiert und im Maschinenbau gefertigt. „Da haben wir Patente drauf“, freut sich Alfred Buck jun., der den Betrieb vom Vater übernehmen wird, sobald die Erbschaftssteuer neu geregelt ist. „Gerade so ein kleiner mittelständischer Betrieb ist darauf angewiesen, dass das Geld in der Firma verbleiben kann“, so der Gründer.
Einen hohen Einsatz kostet die neueste Erfindung: „Eine Bandscheibenoperation brachte mich auf die Idee, Bandscheiben für die Medizintechnik zu stricken“. Bis das medizinische Ersatzteil einsatzfähig ist, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Die Familie Buck wünscht sich nach den bisherigen Erfahrungen eine bessere Verzahnung zwischen mittelständischer Wirtschaft und Wissenschaft. Derzeit dauere es viel zu lang, bis der richtige Ansprechpartner in der Medizinforschung gefunden und alle notwendigen Untersuchungsergebnisse vorgelegt werden könnten. „Von den Kosten ganz zu schweigen“, verrät Buck der CDU-Landtagskandidatin, die sich der Forderung der Familie Buck anschloss.

CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz mit Alfred Buck sen. und jun. und Rudolf Sauter.
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18.03.2006 | Seit 23 Jahren Vorsitzender - 18 Jubilare geehrt
CDU Jettingen: Einstimmiges Vertrauen für Gerd Walter
Gerd Walter, der seit 23 Jahren an der Spitze des CDU-Gemeindeverbandes Jettingen steht, ist am Freitagabend einstimmig für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Wie Walter wurden auch alle übrigen Vorstandsmitglieder jeweils einstimmig gewählt. CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach, der die Wahlen leitete, wertete diese überzeugenden Vertrauensbeweise nicht nur als "Jettinger Standard", sondern auch als Bestätigung und Ausdruck der großen Geschlossenheit, Einigkeit und Stärke innerhalb des CDU-Kreisverbandes Böblingen. Gerd Walter bezeichnete er als "Lotse, Steuermann und Kapitän des CDU-Schiffes in Jettingen".
Zu Beginn der gut besuchten Jahreshauptversammlung, die im Mehrzweckraum des Gemeindezentrums stattfand, gedachte Gerd Walter des verstorbenen Mitglieds Ernst Müller. Müller zählte vor 60 Jahren zu den Gründervätern der CDU Deutschlands und war später Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Esslingen. Seit er seinen Wohnsitz nach Unterjettingen verlegt hatte, habe er sich aktiv am politischen Leben innerhalb des CDU-Gemeindeverbandes Jettingen beteiligt, sagte Walter.
Der Gemeindeverbandsvorsitzende zog dann eine erfolgreiche Bilanz der abgelaufenen Amtsperiode, die insbesondere durch Wahlen auf den verschiedensten Ebenen gekennzeichnet gewesen sei. Nachdem die Regierung Schröder "die weiße Fahne gehisst" habe, konnte Clemens Binninger bei der vorgezogenen Bundestagswahl in Jettingen das höchste Ergebnis im Kreis einfahren, unterstrich Gerd Walter. Der neue und alte Vorsitzende würdigte im Blick auf die Landtagswahl am 26. März CDU-Kandidatin Sabine Kurtz und den Zweitkandidaten Prof. Christof Seeger aus Öschelbronn. Beide stellten sich anschließend in einer ebenfalls gut besuchten öffentlichen Versammlung vor.
Mitgliederplus
Außerordentlich erfreut zeigte sich Gerd Walter über den Mitgliederzuwachs in seinem Gemeindeverband. "Hier konnte ein deutliches Plus verzeichnet werden." Vor allem auch junge Mitglieder seien darunter. Walter ermunterte die jüngere Generation dazu, sich verstärkt der CDU zuzuwenden "und damit Flagge zu zeigen".
Schriftführer Alfred Brodbeck liess die zurückliegende Amtsperiode ebenfalls Revue passieren. Er verwies insbesondere auf das Engagement der CDU beim Jettinger Ferienprogramm. Unter dem Motto "hoch auf dem Wagen" sei der CDU-Beitrag inzwischen ein fester Bestandteil dieses Programms geworden und erfreue sich bei Kindern und Jugendlichen großer Beliebtheit. Als weiterer "Renner" habe sich seit zwei Jahren außerdem die winterliche Familienfeier des Gemeindeverbandes erwiesen.
Schatzmeister Stefan Häring legte einen detaillierten Bericht vor, der solide Finanzen, Wirtschaftlichkeit und eine ordnungsgemäß geführte Kasse erkennen ließ, was Kassenprüfer Ralph Bräuning ausdrücklich bestätigte und uneingeschränkte Entlastung empfaht. Auf Antrag von Wolfgang Heubach, der Schatzmeister und Vorstand ebenfalls eine "hervorragende Arbeit" bescheinigte, wurde die Entlastung von den Mitgliedern einstimmig erteilt.
"Großartige Persönlichkeiten"
Ein besonderer Höhepunkt war an diesem Abend die Ehrung von insgesamt 18 Jubilaren, die insgesamt zusammengerechnet auf eine CDU-Mitgliedschaft von 515 Jahren zurückblicken können. "Das ist selten und darauf kann die Jettinger CDU sehr stolz sein", erkläte der Kreisvorsitzende. Diese Mitglieder, die sich seit Jahrzehnten zur CDU und ihren christlichen Grundwerten bekennen würden, seien das Fundament, auf dem die Partei stehe. Persönlich bewegt verwies Heubach darauf, daß unter den Geehrten auch Söhne und Enkel von Wilhelm und Martin Haag seien. Als junger Mann sei er einer der Wegbegleiter von Martin Haag gewesen. Daran erinnere er sich gerade in dieser Stunde mit großer Dankbarkeit. Wilhelm Haag, der Mitglied in der Verfassunggebenden Landesversammlung war und der langjährige Wahlkreisabgeordnete Martin Haag hätten nach dem zweiten Weltkrieg die demokratische Entwicklung maßgeblich mitbeeinflusst. "Die Wiege des Neubeginns in Kreis und CDU stand in Jettingen". Deshalb sei man den beiden großartigen Persönlichkeiten auch zu bleibendem Dank verpflichtet. "Ihr Erbe werden wir bewahren und weitertragen."
Für 20-jährige Zugehörigkeit zur CDU wurden geehrt: Helene Baitinger, Wilhelm Dengler, Stefan Häring, Beate Heidlauff, Karl Renk, Kurt Ott und Albert Wacker. Seit 25 Jahren gehören Hans-Martin Haag und Siegfried Schmalenberg der Partei an. Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft können Karl Renz und Gerd Walter zurückblicken und 35 Jahre sind Gotthilf Baitinger, Rudolf Englisch und Hans Frey dabei. Hans Haag, Karl Haag, Paul Haag und Rotraud Steinborn halten der CDU seit 40 Jahren die Treue. "Sie alle sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer großen CDU-Familie im Kreis Böblingen und Vorbilder für die jüngere Generation", sagte Heubach
Die anstehenden Wahlen ging zügig und in geheimer Wahl jeweils einstimmig vonstatten. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender Gerd Walter, Stellvertretende Vorsitzende Beate Heidlauff, Schriftführer Alfred Brodbeck und Schatzmeister Stefan Häring. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Wolfgang Baitinger, Hans-Martin Haag, Hans-Martin Ott, Reinhold Seeger und Rotraud Steinborn an. Zu Kassenprüfern wurden erneut Wilhelm Dengler und Ralph Bräuning gewählt. Der bsiherige stellvertrende Gemeindeverbandsvorsitzende Wolfgang Baitinger hatte aus beruflichen Gründen nicht mehr für dieses Amt kandidiert, sich jedoch als Beisitzer zur Verfügung gestellt. Gerd Walter dankte ihm herzlich für seinen Einsatz.
"Machen Sie Ihr Kurtz-Kreuz"
Zum Abschluss der CDU-Jahreshauptversammlung rief der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang
Heubach dazu, auf 26. März zur Wahl zu gehen: "Machen Sie Ihr Kurtz-Kreuz auf dem Stimmzettel. Was Wilhelm und Martin Haag einst begonnen haben und von Rudolf Decker und Staatssekretär a. D. Wolfgang Rückert erfolgreich fortgeführt haben, ist bei ihr in guten Händen. Die CDU muss weiterhin die prägende politische Kraft in Baden-Württemberg und Günther Oettinger unser Ministerpräsident bleiben!"
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18.03.2006 |
"Weisse Flecken in vier Kommunen müssen verschwinden"
Kurtz pocht auf Chancengleichheit beim Internet-Zugang. „Die Datenautobahn ist wie das Straßen- und Schienennetz ein wichtiger Standortfaktor“ - darauf weist CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz immer wieder hin. Gerade im wirtschaftsstarken Landkreis Böblingen dürfe es keine weißen Flecken auf der Landkarte des Daten- und Informationsaustauschs geben. Doch es gibt sie: Beispielsweise in Aidlingen, Bondorf, Deckenpfronn und Gäufelden.
Sabine Kurtz hat dies zum Anlass genommen, um Vertreter aus allen vier genannten Gemeinden ihres Wahlkreises zu einer gemeinsamen Besprechung mit Michael Reiss, dem Leiter der im Ministerium für den Ländlichen Raum in Stuttgart angesiedelten Clearingstelle "Neue Medien" nach Böblingen einzuladen.
Neben Sabine Kurtz und Reiss nahmen daran die Bürgermeister Ekkehard Fauth (Aidlingen), Winfried Kuppler (Deckenpfronn), Johannes Buchter (Gäufelden) und Hauptamtsleiter Heiko Wehrle (Bondorf) sowie der Aidlinger CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Bär, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet und der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach teil.
Reiss legte den Teilnehmern der Runde zunächst eine Übersicht der Deutschen Telekom über die Situation in den genannten vier Kommunen vor. Daraus ging klar hervor, daß es dort keinen flächendeckenden leistungsfähigen Internetzugang für alle Haushalte gibt. Die anwesenden Bürgermeister beklagten, dass ihre jahrelangen Bemühungen auf diesem Gebiet immer wieder auf taube Ohren gestoßen seien. "Man nimmt uns nicht ernst genug." Reiss und Bär wiesen auf verschiedene technische Möglichkeiten hin, um die Situation zu verbessern, doch sei dies zum Teil mit erheblichen finanziellen Kosten verbunden. Gepocht wurde von allen Gesprächspartnern auf die Chancengleichheit des ländlichen Raums. Um dieses Ziel zu erreichen, solle notfalls "permanenter politischer Druck" auf zuständige Unternehmen ausgeübt werden.
In diesem Zusammenhang wurde darauf verwiesen, daß gerade Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großer im Ballungsraum angesiedelter Firmen häufig darauf angewiesen seien, zu Hause mit ihrem Arbeitsplatz vernetzt zu sein. Auch Frauen, die Beruf und Familie mit Hilfe eines Telearbeitsplatzes vereinbaren wollen, brauchten moderne Datenübertragungstechnik.
„Wir müssen prüfen, welche vorhandenen Techniken wir nutzen können und welche Firmen als Kooperationspartner in Frage kommen“, erläuterte Sabine Kurtz das weitere Vorgehen. Michael Bär beschrieb die technischen Möglichkeiten: "Die beiden Hauptübertragungswege für das breitbandige Internet sind die Telefonkabel der Deutschen Telekom AG und das Fernsehkabel von Kabel Baden-Württemberg. Aufbauend auf diesen Netzen könnte man in Sonderfällen mit Unternehmen zusammenarbeiten, die über den neuen Funkstandard Wimax, WLAN oder oder über das Stromkabel eine adäquate Versorgung gewährleisten. Als weitere Alternative bieten die Mobilfunkunternehmen UMTS an, das bereits im nächsten Jahr die Übertragungsgeschwindigkeit wie DSL bieten soll."
Geklärt werden sollen auch "verbindliche Zuständigkeiten" bei der T-Com. Hier sei eine Verlässlichkeit bislang nicht gegeben, wurde beklagt. Michael Reiss will Aidlingen, Bondorf, Deckenpfronn und Gäufelden darüberhinaus als kompetenter Ansprechpartner verstärkt zur Verfügung stehen.
Im Ziel waren sich alle einig: Die weissen Flecken müssen so schnell wie möglich verschwinden.
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17.03.2006 |
Nemeth und Kurtz begrüßen den neuen Klinik-Verbund
"Wir begrüßen den Zusammenschluss". Dies erklären die CDU-Landtagskandidaten Paul Nemeth (Böblingen) und Sabine Kurtz (Leonberg) in einer gemeinsamen Pressemitteilung zur Gründung des neuen "Klinik-Verbundes Südwest GmbH."
"Für uns ist es dabei von überragender Bedeutung, daß die vier Krankenhaus-Standorte des Kreises in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Leonberg erhalten bleiben und damit eine medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger auf höchstem Niveau gewährleistet wird." Beide CDU-Politiker zeigen sich in diesem Zusammenhang erfreut darüber, daß nun auch der Zusammenschluss des Städtischen Krankenhauses Sindelfingen und des Kreiskrankenhauses Böblingen zum künftigen Klinikum Sindelfingen-Böblingen geglückt ist. "Für eine solche partnerschaftliche und faire Lösung hat sich die CDU-Kreistagsfraktion unter Führung von Helmut Noe schon seit Jahren eingesetzt", betonen Paul Nemeth und Sabine Kurtz.
"Wir gehen auch davon aus, daß durch diesen Zusammenschluss gerade im Blick auf die sich ständig verschärfende Wettbewerbssituation ein entscheidender Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden kann", heißt es zum Abschluss der gemeinsamen Pressemitteilung.
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16.03.2006 | Plädoyer für regionale Vermarktung
Dengler: Kostenlawine
Sabine Kurtz setzt sich für Schlachthof Gärtringen ein
Als "vorbildliche genossenschaftliche Einrichtung" hat CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz den Schlachthof in Gärtringen bezeichnet. Im Rahmen eines ausführlichen Informationsbesuches setzte sie sich gleichzeitig mit Nachdruck für den Erhalt und die Sicherung dieser genossenschaftlichen Einrichtung ein. Kurtz warb in diesem Zusammenhang für regionale Produkte und Vermarktung: "Für die Bürgerinnen und Bürger besteht gerade hier Sicherheit vom Acker bis auf den Teller oder in das Glas."
Allerdings steht die Gärtringer Schlachthof-Genossenschaft, wie deren Vorsitzender Wilhelm Dengler deutlich machte, immer wieder vor neuen Herausforderungen, um den Gärtringer Schlachthof auch künftig wirtschaftlich betreiben zu können. Zum einen sind es große Handelsunternehmen - die so genannten "Billigheimer" -, kostentreibende Schlacht- und Hygieneverordnungen, steigende Entsorgungskosten, die neue Fleischbeschau-Gebührenordnung des Landkreises sowie der Einsatz osteuropäischer Leiharbeiter in Konkurrenzschlachthöfen, die den Schlachthof vor gewaltige Kostenprobleme stellen oder für einen immensen Wettbewerbsdruck durch die global agierende Konkurrenz sorgen.. "Wir tun alles, um unseren hohen Qualitätsstandard zu sichern, damit das bei den Verbraucherinmnen und Verbrauchern der Region erworbene Vertrauen erhalten bleibt", unterstreicht Dengler. Doch setzt beispielsweise die Verlagerung der Fleischbeschau auf die Landkreise die Kostenspirale zusätzlich nach oben in Bewegung. Durch die damit verbundene Gebührenerhöhung macht die Fleischbeschau mittlerweile 20 Prozent der Schlachtkosten aus. Zuvor waren es zehn Prozent. "Das steht in keiner Relation zu den Gesamtkosten, die im Schlachthof Gärtringen anfallen", erklärt Wilhelm Dengler. Die Verlagerung der Gebührenhoheit vom Land auf die Landkreise ist für Gerd Walter, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Gärtringer Schlachthof-Genossenschaft, "pure Kleinstaaterei." Derzeit laufen zum Thema Fleischbeschau weitere Gespräche mit der Landkreisverwaltung. Wilhelm Dengler hofft, daß die eingeleiteten Kostensenkungsbemühungen aller Beteiligten eine Gebührenneukalkulation rückwirkend zum 1. Januar 2006 zu günstigeren Sätzen ermöglichen.
Das Einzugsgebiet des Gärtringer Schlachthofs erstreckt sich vom Nordschwarzwald, über Rottenburg, Tübingen und Stuttgart bis nach Ludwigsburg. Pro Woche werden von den Landwirten der Region rund 900 Schweine, 90 Rinder und 80 Lämmer zum Schlachten nach Gärtringen gebracht. "Kurze Wege also", wie Wilhelm Dengler meint. Der Genossenschaft gehören 140 Mitglieder an - 65 Metzgereien und 75 landwirtschaftliche Betriebe. "Sie sichern unseren anerkannt hohen Standard, garantieren beste Qualität und eine nachvollziehbare Kette vom Produzenten bis zum Verbraucher! Das ist unsere Stärke, aber das hat auch seinen Preis", unterstreicht Dengler.
Gemeinde- und Kreisrat Hans-Karl Schurer aus Gärtringen, der zusammen mit weiteren Kommunalpolitikern Sabine Kurtz bei ihrem Informationsbesuch begleitete, meinte im Blick auf vergangene und jüngste Lebensmittelskandale, daß gerade die Spitzenqualität regionaler
Produkte und Erzeugnisse der Gesundheit der Menschen diene. Zusätzlich könne man einem rein regional aktiven Schlachthof nicht die gleichen Lasten aufbürden, die eigentlich nur für den intransparenten Fleischhandel global agierender Unternehmen Sinn machen, meinte Hans-Karl Schurer.

Richard Berner, Gerd Walter, CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz, Wilhelm Dengler und Hans-Karl Schurer.
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14.03.2006 | Erwin Teufel als Gast der JU in Renningen
Keine Angst vor der Zukunft Baden-Württembergs!
Ministerpräsident a.D. Erwin Teufel kam auf Einladung der Jungen Union Renningen als Wahlkampfhilfe für Sabine Kurtz ins „Bürgerhaus“ nach Renningen
Schon beim Empfang mit gutem Schwäbischen Wein und Butterbrezeln wurden die ca. 100 Gäste gebührend begrüßt.
Sowohl der Einmarsch des Ministerpräsidenten a.D. und unserer Landtagskandidatin Sabine Kurtz mit einer Gruppe der Jungen Union unter musikalischer Begleitung des Musikvereins „Lyra 1897 Eltingen“ als auch das gesammte Programm mit schwungvollen Reden und erstklassiger musikalischer Untermahlung betonte die Wichtigkeit dieser Wahlkampfveranstaltung, die die Junge Union Renningen für unsere CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz ausgerichtet hat.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Heinrich Kossok und einer Ansprache von Sabine Kurtz sprach Erwin Teufel eine Stunde lang. Auf seine ureigene Art attackierte er nicht den politischen Gegner, sondern erläuterte sachlich die Probleme unserer Gesellschaft und zeigte aus seiner Sicht mögliche Lösungswege auf.
In der Kürze der Zeit sprach er u.a. die Themen Bildung und Globalisierung an und stellte interessante Zusammenhänge her.
„ Der Grundstock für Bildung wird kurz nach der Geburt in der Familie gelegt“, dieser festen Überzeugung ist Erwin Teufel und zitiert dabei gerne die wissenschaftlichen Fakten. Ausreichend Zeit für die Kindererziehung und die Liebe zum neuen Erdenbürger, das duale Schulsystem, eine gründliche, umfassende Ausbildung und die Förderung junger Talente – dies alles muss ineinandergreifen, um mit einer geringeren Bevölkerung die Schuldenlast der Generation von morgen zu meistern. Dann verliert auch die Globalisierung und die damit verbundenen Gefahren für die Wirtschaft ihren Schrecken. „Das Mehr an Lohn, das wir in unserem Land bezahlen müssen, müssen wir durch ein Mehr an Leistung kompensieren!“, ruft er seinem Publikum zu. Und: „Baden-Württemberg ist Spitze in vielerlei Hinsicht und wird es bleiben, weil die Menschen, die hier leben, sich um ihr Land kümmern, weil sie fleißig sind und weil sie die Bereitschaft mitbringen, ein Leben lang zu lernen.“ Nirgendwo in Deutschland hätte z.B. das Ehrenamt diese Blüte erreicht und nirgendwo sonst würden so viele Patente angemeldet wie hier im Schwabenland. Und wenn die Menschen auch in Zukunft aufeinander zugingen, sich gegenseitig helfen und für einander da sind, werden wir auch künftig alle Hürden überstehen!
Erwin Teufel im Kreis der Jugend, die ihm so am Herzen liegt: (v.Lks.): Michael Morrof, Benjamin, Muiriel Thierhoff, Erwin Teufel, Dirk Dannenfeld, Sven, Sabine Kurtz, Andreas Walker, Matthias Kaufmann und Alexander (Foto: Sven Huber)
Frau Kurtz sowie Matthias Kaufmann bekräftigten die vorbildlichen Verdienste des Ministerpräsidenten a.D. Teufel für unser Land.
Zitat Andreas Walker: „Einen so standfesten, menschlichen und im christlichen Glauben verankerten Landesvater wird es nicht mehr geben!“
Als Dank überreichten der JU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Walker und Sabine Kurtz dem Ministerpräsidenten a.D. Erwin Teufel den „Geist in der Flasche“ ein Original Schwäbisches Obstwässerle. Er bedankte sich bei den beiden mit den Worten: „Das hätte ich mir in meiner Amtszeit oft gewünscht – Geist in den den Flaschen!“
Anschließend folgte im Foyer noch ein reger Gedankenaustausch mit den an vielen Themen interessierten Gästen, u.a. Herr Pfarrer Pitzal, Zweitkandidat Christoph Seeger und ...
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17.03.2006 | Frau Sybille Schurr von der SZ/BZ verfasste dazu den folgenden Artikel:
Familie ist Fundament des Staates
Erwin Teufel unterstützt den Wahlkampf von CDU-Kandidatin Sabine Kurtz
Erwin Teufel, Landesvater im Ruhestand, hat schon größere Auftritte in Renningen erlebt. Jetzt kam er als Wahlkämpfer ins Bürgerhaus zur Unterstützung für die CDU-Kandidatin Sabine Kurtz.
Ihrer Persönlichkeit, ihrem beruflichen und politischen Werdegang widmete Erwin Teufel die ersten zehn Minuten seiner über einstündigen Rede. Familie, Karriere und politisches Engagement, da wird dem konservativen CDU-Politiker warm ums Herz.
An anderer Stelle in seiner Rede lobt er die Frauen gemeinhin, als liebevoll geduldige Mütter, die ihren Kindern in der wichtigen "Prägungsphase" das Rüstzeug fürs Leben auf den Weg mitgeben. Väter, das sei seine eigene Erfahrung, sagt Teufel, hätten diese Geduld nicht. Überhaupt müsse die Politik der Familie mehr Aufmerksamkeit und auch finanzielle Zuwendung zukommen lassen. "Die Familie ist das Fundament des Staates".
Lobend erwähnt
Der Wahlempfehlung für Sabine Kurtz schließt sich das Lob ihres Vorgängers Wolfgang Rückert an, jahrzehntelanger loyaler Wegbegleiter von Erwin Teufel. Selbst Landrat Maier wird lobend erwähnt als geschickter Lenker der Stadtentwicklung als Renninger Bürgermeister.
Ganz am Ende der Rede fällt der Name seines Nachfolgers. Fast lapidar stellt Teufel fest, Günther Oettinger habe die Landespolitik mitgestaltet. Die Wahlempfehlung für den Spitzenkandidaten der CDU ist wie Eulen nach Athen tragen: Die Zuhörerschaft setzte sich aus CDU-Mitgliedern zusammen.
50 Jahre CDU-Schulpolitik, für Erwin Teufel eine einzige Erfolgsgeschichte und der Schlüssel für die Zukunftssicherung der jungen Generation. Am dreiteiligen Schulsystem müsse festgehalten werden. Die Berufsakademien, baden-württembergische Erfindung, verknüpften erfolgreich Theorie und Praxis, ebenso wie das duale Ausbildungssystem. Ausbildungs-und Studienzeiten müssten aber verkürzt werden.
Mit landesväterlicher Sorge blickt Erwin Teufel auf dieses Land, das zwar noch immer eine Spitzenposition einnimmt, sich dennoch im Sog der negativen Entwicklungen befinde. Das Thema Arbeitslosigkeit treibt den Politiker im Ruhestand um. Deutschland bleibe ein Hochlohnland. Teufel ist nicht für Lohnabbau, mehr noch "wir brauchen auch in Zukunft moderate Tarifabschlüsse". Was er nicht versteht ist der Streit um die Arbeitszeit. "Die 35 Stundenwoche war eine Fehlentwicklung", 38 oder 42 Stunden Arbeit schadeten keinem, sichere aber den Standort Deutschland und damit auch den Standort Baden-Württemberg.
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13.03.2006 | CDU-Landtagskandidaten "Vor Ort" im "Waldhaus"
Kurtz und Nemeth im Dialog mit Jugendhilfe-Einrichtung
„Nur einen ersten Eindruck“ konnten sich Sabine Kurtz und Paul Nemeth über die vielfältige Arbeit des Waldhauses im Landkreis Böblingen bei ihrem Besuch der Stammeinrichtung in Hildrizhausen verschaffen. Die beiden CDU-Landtagskandidaten sprachen dem Team unter der Leitung von Hans Artschwager ihre Anerkennung dafür aus, dass es sich als soziales und gemeinnütziges Dienstleistungsentrum in neun Außenstellen um die Jugend kümmert getreu dem Motto: „Sie sind die Erwachsenen von morgen“.
Hilfe zur Selbsthilfe will das Waldhaus mit seiner Jugendarbeit leisten. Im vergangenen Jahr wurde etwa 250 Personen im ganzen Landkreis ambulante und flexible Hilfe, zum Beispiel in sozialen Trainingskursen oder mit der Jugendberufshilfe angeboten.
Derzeit bringt sich das Waldhaus auch bei der Vorbereitung der Ganztagsschulen im Landkreis ein. „Wir haben Leonberg eine Konzeption vorgelegt“, so Hans Artschwager. Dabei legt er großen Wert auf eine Verzahnung von professioneller und ehrenamtlicher Hilfe. Sabine Kurtz und Paul Nemeth sagten ihre Dialogbereitschaft im Falle ihrer Wahl am 26. März zu: „Wir freuen uns auf den weiteren Meinungsaustausch“.

Dialog aufgenommen: Hans Artschwager mit den CDU-Landtagskandidaten Sabine Kurtz und Paul Nemeth (von links).
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11.03.2006 | Über pädagogische Konzepte am Schulzentrum informiert
Kurtz und Staatssekretär Wacker vom "Modell Rutesheim" beeindruckt
Auf Vermittlung der CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz besuchte der neue Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden- Württemberg, Georg Wacker, jetzt Rutesheim. Bürgermeister Dieter Hofmann und CDU- Gemeinderat Reinhart Boehm begrüßten den Staatssekretär und Sabine Kurtz.
Die Vertreter der vier Schulen am Schulzentrum Rutesheim, der Sprachhilfe Rutesheim und des Jugendtreffs gaben Einblicke in die schon länger laufenden Aktionen und die neuen Konzepte im Zusammenhang mit der Ganztagesbetreuung nach Fertigstellung der Mensa, die derzeit von der Gemeinde für 2,65 Millionen Euro gebaut wird. Zuvor verwies Bürgermeister Hofmann auf das großartige Zusammenspiel der Gemeinde mit den Schulleitern kurz vor der Sommerpause 2005, als es galt, die Antragsunterlagen (Bauplanung und pädagogische Konzepte) komplett vor Fristende der Bundesförderung fertig zu stellen. Jetzt werde mit Hochdruck gebaut und am 30. März sei schon Richtfest. Mit großer Freude konnte Rutesheim auch die Aufgeschlossenheit der benachbarten Gemeinden aufnehmen, die sich an den Baukosten beteiligen. Bürgermeister Hofmann sprach auch die Folgekosten in Höhe von rund 100 000 Euro an, die Rutesheim künftig jährlich allein zu tragen habe. Unterstützung erhoffe er sich vom Land bei der Lehrerzuweisung zur Ganztagesbetreuung aus dem neu aufgelegten Programm. Staatssekretär Wacker konnte später Wege aufzeigen, wie dies ermöglicht werden könne.
Die Schulleiterin der Astrid-Lindgren-Förderschule, Ursula Mormann, erläuterte die wesentlichen Teile der Konzeption, die unter dem Titel: „Nicht Unterricht halten, sondern Lernzeit gestalten" für alle vier Schularten und in dieser Größenordnung fast einmalig in Baden-Württemberg erarbeitet wurde. Dazu gehören neben dem Mittagessenangebot für bis zu 600 Schüler der Kochmütterinitiative, schulartübergreifende Angebote, die Einbindung der örtlichen Vereine, die Zusammenarbeit mit dem benachbarten Jugendtreff, Hausaufgabenbetreuung durch ältere Schüler und Lehrkräfte sowie die Nutzung der angrenzenden Sportstätten.
Für das Gymnasium und die Realschule sprachen die stellvertretenden Schulleiterinnen Elisabeth Höna und Heidrun Barth. Die derzeit geschäftsführende Schulleiterin an der Theodor-Heuss-Schule (Grund-und Hauptschule mit Werkrealschule) Friederike Bailer freut sich auf die neuen Räumlichkeiten, finden dort dann die zwei Chöre, die Theater-, die Zirkus- und die Homepage-Arbeitsgemeinschaften tolle neue Möglichkeiten.
Die intensiven Beziehungen zwischen Kindergarten und Schulen der Sprachhilfe Rutesheim, die seit 27 Jahren erfolgreich arbeitet, erläuterten Susanne Brodesser und Annemarie Gunter. 19 Sprachhelferinnen kümmern sich um Migrantenkinder und mit Hilfe der Landesstiftung auch um Kinder, deren Muttersprache Deutsch ist, um bei allen die Sprachkompetenz zu verbessern. Sie nutzten den Besuch des Staatssekretärs, um auf den unangemessen hohen Bürokratieaufwand bei der Beantwortung der umfangreichen Bearbeitungsbogen hinzuweisen, zumal sie alle ehrenamtlich tätig sind.
Nadine Glaser vom Jugendtreff Rutesheim vervollständigte die Präsentation mit den freizeitpädagogischen Angeboten, den Angeboten zur besseren Berufsorientierung und zur Stärkung der Sozialkompetenzen, die sich in Rutesheim durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Schulzentrum bestens anlasse. Bürgermeister Hofmann verwies darauf, dass das Personal für den Jugendtreff mit Beginn der Umsetzung der Konzeption auf drei Personalstellen (vier Personen) aufgestockt werde.

CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz dankte für die gute Vorstellung der pädagogischen Konzepte, die sie sehr beeindruckt hätten. Sie erlebe Rutesheim als aufstrebende jugendliche Gemeinde, die aber auch die ältere Generation im Blick behalte. Da sie selbst bei den Leonberger Kochmüttern mitmache, zollte sie der zwischenzeitlich vom Land ausgezeichneten Kochmütterinitiative Rutesheim hohen Respekt vor der enormen Zahl von bis zu 600 Essen. Sie erlebe auf ihren Wahlveranstaltungen immer häufiger, dass die Lehrer nicht genügend Anerkennung in der Gesellschaft erfahren. Sie werde nicht müde, gerade auf das hohe Engagement und die im Durchschnitt außergewöhnlichen Leistungen der Lehrer an allen Schularten hinzuweisen.
Staatssekretär Georg Wacker, der früher an der Musikschule in Renningen als Dozent tätig war und daher die Gemeindesituationen der Umgebung noch gut in Erinnerung hatte, bestätigte, dass die präsentierte funktionierende Vernetzung der Angebote für eine Gemeinde der Größenordnung Rutesheims nicht üblich sei. Er war sehr beeindruckt, dass nicht nur alles finanziell solide, sondern auch die Koordinierung der Konzepte wohl durchdacht aussehe. Das Ganztagesschulkonzept der Landesregierung habe zum Ziel, dass bis 2015 rund 40 Prozent der Schulen Ganztagesbetreuungsangebote machen und die Kinder so etwas in erreichbarer Nähe zum Wohnort vorfinden. Das Landeskonzept baut dabei auf drei Säulen auf: 1. Baumassnahmen (Einbeziehung IZBB), 2. Unterrichtsversorgung und 3. Ein-bindung des Ehrenamts (Projekt Jugendbegleiter). Er betonte, dass das Ehrenamt nicht die professionelle Begleitung durch Lehrer ersetzen solle. Für das Konzept werden 1850 Lehrerstellen, die auf Grund der Entwicklung der Schülerzahlen abgebaut werden könnten, erhalten bleiben. Er könne sich vorstellen, dass bei entsprechender Antragstellung Rutesheim davon partizipieren könne.
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10.03.2006 | CDU-Landtagskandidatin auf Informationstour
Sabine Kurtz: Höfingen gutes Beispiel für den tüchtigen Mittelstand im Land
Im Zeichen von Mittelstand und Handwerk stand ein Nachmittag, den die CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz im Gewerbegebiet in Leonberg-Höfingen verbrachte, wo sie mehrere Unternehmen und Handwerksbetriebe und zum Abschluss eine Tanzschule besuchte.
Fragen der Ausbildungsfähigkeit junger Schulabsolventen, die neuen Regelungen zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen und Fragen der Meistererfordernis für die Selbständigkeit im Handwerk standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem Obermeister der Stukkateur-Innung Leonberg.
Der Standort Deutschland im weltweiten Vergleich wurde von einem international tätigen Dienstleister der Computerbranche kritisch betrachtet: „Ich könnte mich jederzeit in Amerika oder China niederlassen“, so der Inhaber, der sich nur noch durch die Familie und den Freundeskreis an Deutschland gebunden fühlt.
Anders der Maschinenbauer, der auf Lasertechnik in der Blechverarbeitung spezialisiert ist: „Den zweiten Betrieb in Ungarn mussten wir eröffnen, um unseren Kunden zu folgen. Die hochwertigeren Produkte fertigen wir weiterhin in Höfingen.“
Dass Deutschland Chancen bietet, zeigt das Beispiel eines türkischer Mitbürgers, der vor 30 Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland kam, mit einer Deutschen verheiratet ist und einen florierenden Betrieb aufgebaut hat. „Ich zahle hier Steuern und stelle Arbeitsplätze zur Verfügung, aber wählen darf ich nicht“, bedauert der gelernte Mechaniker, der auf seine türkische Staatsbürgerschaft nicht verzichten will.
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigungen besuchte die CDU-Landtagskandidatin die örtliche Tanzschule. Der Rundgang durch das Höfinger Gewerbegebiet habe für sie im Kleinen gezeigt, was Baden-Württemberg im Ganzen auszeichne: „Ein tüchtiger Mittelstand, der Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt, gepaart mit hervorragenden Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen.“

CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz informiert sich bei Klaus Schmid, Obermeister Stukkateur-Innung Leonberg, über Probleme des Baugewerbes.
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09.03.2006 | Mit Staatssekretär Köberle und Wolfgang Rückert vor Ort
Kurtz informiert sich über Ortsumgehung von Mötzingen
„Was lange währt, wird endlich gut“. Unter diesem Motto stand die Begutachtung des Straßenbauprojekts, das bis zum Herbst 2007 die Umgehungsstraße für Mötzingen bringen soll. Gemeinsam mit Staatssekretär a. D. Wolfgang Rückert, der die Planungen über lange Jahre hinweg begleitet hat, und Rudolf Köberle, dem für die Verkehrspolitik zuständigen Staatssekretär im baden-württembergischen Innenministerium, informierte sich CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz jetzt in Mötzingen über den Fortschritt der L 1361. Bis in die 60-er Jahre reicht der Schriftverkehr über eine Querverbindung von Nagold über Bondorf, Mötzingen nach Ergenzingen. Wolfgang Rückert erinnerte sich bei dem Vor-Ort-Termin daran, dass bei der Finanzierung des 14,9 Millionen. Euro teuren Projekts "besonderer Ideenreichtum" gefragt war. Als langjähriger Finanzstaatssekretär muss er es ja schliesslich wissen ...

Unser Bild zeigt von rechts Walter Weik, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Bondorf/Mötzingen, CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz, Staatssekretär Rudolf Köberle sowie Staatssekretär a. D. Wolfgang Rückert.
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09.03.2006 |
MdB Clemens Binninger besucht Unternehmer aus dem Kreis auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin
Der Böblinger CDU-Wahlkreisabgeordnete Clemens Binninger ließ es sich nicht nehmen, auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin den dort vertretenen Unternehmen aus dem Kreis Böblingen sowie dem Stand der Region Stuttgart einen Besuch abzustatten. Auch bei den Ausstellern aus Kreis und Region stand die Fußball-Weltmeisterschaft im Mittelpunkt der weltweit größten Tourismusmesse.

1: 0 für die Region Stuttgart: Clemens Binninger MdB, Minister Wolfgang Reinhardt und Siegfried Kauder MdB am Tischkicker des Stands der Region Stuttgart auf der ITB in Berlin.
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07.03.2006 |
Astrid Neff: Fußball-WM darf nicht zum Spielfeld von Menschenhändlern werden
„Wir müssen alles daran setzen, dass Deutschland während der Fußball-Weltmeisterschaft nicht zu einem Spielfeld für Menschenhändler wird, die Frauen in die Zwangsprostitution treiben.“ Die Vorsitzende der Frauen Union im Kreis Böblingen, Astrid Neff , fordert ein entschiedenes Vorgehen der Polizei im Vorfeld und während der Fußball-Weltmeisterschaft, um einer Zunahme der Zwangsprostitution am Rande der Spiele entgegenzuwirken. Auch wenn die Schätzungen über einen möglichen Anstieg der Zwangsprostitution weit auseinander gehen, ist mittlerweile unstrittig, dass mit einem Anstieg dieser frauenverachtenden Gewaltkriminalität zu rechnen ist.
Neff weiter: „Die Frauen Union fordert, dass Opfer von Zwangsprostitution mit den Möglichkeiten des Strafrechts besser geschützt und Freier, die Menschenhandel ausnutzen, künftig bestraft werden.“ In der letzten Legislaturperiode des Deutschen Bundestages hatte die CDU/CSU-Fraktion bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht. Wegen der vorgezogenen Neuwahl konnte aber kein Beschluss mehr gefasst werden. Dies müsse nun rasch nachgeholt werden. Ebenso wichtig sei eine Evaluierung des Prostitutionsgesetzes, denn die Praxis habe gezeigt, dass Zuhälter leichtes Spiel haben, wenn die Polizei aufgrund des Gesetzes faktisch keine Razzien mehr durchführen könne.
Da mit einer Gesetzesänderung allerdings vor der Fußball-Weltmeisterschaft nicht mehr gerechnet werden könne, müssten nun Aufklärung und vor allem ein präventiver Opferschutz offensiv angegangen werden. Die Frauen Union begrüßt daher die Kampagne „Abpfiff“ des Deutschen Frauenrates unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen, dem Geschäftsführenden Präsidenten des Deutschen Fußballbundes, Dr. Theo Zwanziger, und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit.
Ein gutes Beispiel für praktische Hilfe ist das mehrsprachige Notruftelefon (08 000 111 777) von Solwodi e.V., das sich unmittelbar an die betroffenen Frauen wendet.
Nach Angaben der Vereinten Nationen ist Menschenhandel das am schnellsten wachsende kriminelle Geschäft der Welt.
Die Welthandelsorganisation schätzt, dass 1998 vier Millionen Menschen vom Menschenhandel betroffen waren und geht von einem Gewinn von 10 Milliarden US-Dollar für kriminelle Gruppen aus. Allein für Deutschland beziffert das Bundeskriminalamt den Jahresumsatz auf 60 Millionen Euro. Deutschland ist sowohl Zielland als auch Transitland für den Schmuggel mit Menschen. Es sind ganz überwiegend Frauen, die von Menschenhändlern angelockt, unterdrückt und misshandelt werden, um dann als Arbeitskraft ausgebeutet und zur Zwangsprostitution gezwungen zu werden.
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06.03.2006 | CDU-Landtagskandidatin sieht das Land in der Pflicht
Kurtz lobt Freiwillige Feuerwehren: Gelebte Bürgerschaft
„Gelebte Bürgerschaft“ sieht Sabine Kurtz im Engagement der 107 000 Männer und Frauen, die in Baden-Württemberg ehrenamtlichen Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren leisten. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Willi Dongus, brachte die CDU-Landtagskandidatin im Wahlkreis 6 (Leonberg-Herrenberg) ihre Anerkennung zum Ausdruck: „Mit der ehrenamtlichen Organisationsstruktur entlasten Sie die öffentlichen Kassen und damit den Steuerzahler in hohem Maße“.
Sabine Kurtz sieht das Land in der Pflicht, die Gemeinden bei ihrer Pflichtaufgabe, eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, zu unterstützen. Sie wies darauf hin, dass die Mittel aus der Feuerschutzsteuer – einer bundesrechtlich geregelten Steuer, die bei Feuer- und Gebäudeversicherern erhoben wird und im Haushaltsjahr 2005/2006 für Baden-Württemberg bei etwa 50 Millionen Euro liegen wird – auch im kommenden Jahr den Feuerwehren ohne Abzüge zugute kommen wird. „Abschöpfungen zugunsten des Haushaltes finden nicht mehr statt“, so Sabine Kurtz im Rückblick auf 2004 und 2005 und vor dem Hintergrund der Zusage von Ministerpräsident Oettinger hinsichtlich des Jahres 2006.
CDU-Landtagskandidatin Sabine Kurtz und Landesgeschäftsführer Willi Dongus
Willi Dongus nutzte den Besuch von Sabine Kurtz in der Feuerwache Böblingen dazu, die Landtagskandidatin auf wichtige Zukunftsfragen für die Freiwillige Feuerwehr im Land hinzuweisen. Mit engagierter Jugendarbeit und unterstützt durch ein Programm der Landesstiftung zur Gründung von Jugendfeuerwehren versuche man, der demografische Entwicklung zu begegnen. Wichtig sei, sicherzustellen, dass auch in Zukunft genügend Feuerwehrleute zur Verfügung stehen würden. „Zum Glück lassen sich zehnjährige Mädchen und Jungen durch unsere Technik begeistern und können dann, wenn alles gut läuft, als 18-jährige in den aktiven Dienst übernommen werden“, so Dongus. Wichtige Anliegen sind den Vertretern der Feuerwehren zudem, dass die Zuständigkeit für den Katastrophenschutz auf Landesebene bleibt: „Wir werden nicht schneller und besser, wenn wir die Hierarchie bis auf die Bundesebene ausweiten“, sagte Dongus. Darüber hinaus äußerte er die Hoffnung, dass bis 2010 ein bundesweites digitales Funknetz installiert sein wird, das nicht nur der Polizei, sondern auch der Feuerwehr die Arbeit erleichtern wird. Sabine Kurtz verwies auf die ausdrückliche Verankerung des Digitalen Funks in der Berliner Koalitionsvereinbarung als gemeinsamer Aufgabe von Bund und Ländern.
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06.03.2006 | CDU-Landtagskandidatin
beim BdV - "Gemeinsames kulturelles Erbe"
Kurtz für "Zentrum gegen Vertreibung" in
Berlin „Wir
Heimatvertriebenen wollen wissen, wie sich Sabine Kurtz
zum Zentrum gegen Vertreibung in Berlin und zu
der für uns wichtigen Kulturförderung in
Baden-Württemberg stellt“. Mit dieser Begründung
hatte der Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen Vereinigte
Landsmannschaften, Josef Seethaler, die CDU-Landtagskandidatin
im Wahlkreis 6 nach Weil der Stadt eingeladen.
Die CDU-Landtagskandidatin wies darauf hin, dass das
Konzept der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibung“ von
Anfang an eine Einrichtung vorsah, in der die Vertreibung
in Europa im 20. Jahrhundert dargestellt werden sollte.
Ziel sei es, Vertreibung in Gegenwart und Zukunft weltweit
zu ächten. Durch die Widerstände in Zeiten
der rot-grünen Bundesregierung sei viel Zeit verloren
gegangen. „Ich habe großes Vertrauen in
die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich deutlich
hinter die Errichtung des Zentrums gegen Vertreibung
gestellt hat“.
Da eine ihrer ersten beruflichen Stationen Sabine Kurtz
in das Büro von Franz Longin, den Sprecher des
Südmährischen Landsmannschaften, führte,
kennt und versteht sie die Anliegen der Heimatvertriebenen. „Ihr
Schicksal kann niemand nachempfinden, der es nicht
selbst erlebt hat“, sagte die 44-jährige
den versammelten BdV-Mitgliedern und zahlreichen weiteren
Gästen. Um so wichtiger findet es Sabine Kurtz,
dass die Erfahrungen und Erlebnisse aus der Geschichte
an die nächsten Generationen weiter gegeben werden
und verweist auf die neueren Inhalte zu Flucht und
Vertreibung in den Orientierungsplänen der Schulen.
Das Land Baden-Württemberg nehme die Förderung
nach dem in § 96 BVFG, der Heimatvertriebenen
das Recht auf Wahrung ihrer kulturellen Identität
zusichere, sehr ernst. Gerade vor dem Hintergrund der
europäischen Erweiterung sei es wichtig, auf das
gemeinsame kulturelle Erbe mit den Nachbarländern
im Osten hinzuweisen. Das Haus der Heimat des Landes
Baden-Württemberg in Stuttgart, das Institut für
donauschwäbische Ge-schichte und Landeskunde in
Tübingen, das Johannes-Künzig-Institut für
ostdeutsche Volkskunde in Freiburg, das Donauschwäbische
Zentralmuseum in Ulm sowie weitere Projekte und Maßnahmen
seien auch im Haushaltsplan des Landes 2006 fest verankert. „Ich
freue mich, dass wir – ganz im Sinne des Föderalismus – eine
dezentrale Struktur auch in der Kulturarbeit der Heimatvertriebenen
haben“, so die CDU-Landtagskandidatin.
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03.03.2006 | Politischer Aschermittwoch in Gäufelden-Nebringen:
Nicht nur Fischgulasch ist scharf gewürzt
Gut 120 Zuschauern tischte die CDU in der Sporthalle nicht nur traditionell pikanten Fischgulasch auf. Zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase servierten die Landtagskandidatin Sabine Kurtz, der Europa-Parlamentarier Rainer Wieland und der Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger auch scharf gewürzte Kritik an ihren Gegnern.
Fast 30 Jahre schon kocht Matthias Klär vom Bund der Vertriebenen in Nebringen mit sieben Helfern sein Süppchen. Traditionellen Fischgulasch bereitet der Donauschwabe zu ein zeitaufwändiges Unterfangen. "Heute morgen um 7.30 Uhr haben wir die Karpfen geholt", sagte Klär. Von den Filetstückchen befreit, wandern Schwänze und Köpfe in einen Bundeswehr-Kochtopf. "Das gibt einen Sud mit reinem Fischgeschmack." Einmal abgeseiht, wird die Brühe mit Klärs Geheimrezeptur verfeinert: "Viel Paprika." Fisch ist dabei kein Pflichtessen bei der CDU in Nebringen: Auch Rindergulasch kommt auf den Teller. Beiden Gerichten gemein: deftig und scharf wie so mancher Satz der Redner. "Hier bekommen Sie politische Aussagen mit nahrhafter Unterlage", sagte daher Wolfgang Heubach, Vorsitzender des CDU-Kreisverbands, der mit dem Gäufeldener Gemeindeverband um Christoph Schafer das Gulaschessen veranstaltet.
Heubach setzt ganz auf die Kandidatin Sabine Kurtz bei der Landtagswahl im Wahlkreis Herrenberg-Leonberg. "Mit ihr haben wir einen Generationenwechsel vollzogen", sagte Heubach. "Das Vertrauen, das ihr Vorgänger Wolfgang Rückert aufgebaut hat beim Wähler, geben wir an sie weiter." 40 Prozent plus X gab Heubach als Wahlziel neben dem Gewinn des Direktmandats aus. "Denn unser Wahlkampf orientiert sich an Sachthemen, während andere nur darauf hoffen, dass die Wähler am 26. März zum Frühjahrsputz antreten."
Die heiße Phase läutete der Aschermittwochsabend für Sabine Kurtz ein. Ihre Partei habe es nicht nötig, auf Polemik zu setzen, sondern hole die Leute dort ab, wo sie stehen. "Wir halten uns an das Prinzip: Der eine trage des anderen Last nicht wie die FDP, bei der es heißt: Hilf dir selbst", sagte die 44-jährige Leonbergerin. Der Landkreis Böblingen profitiere von der globalen Gesellschaft. "Bei der Arbeitslosenquote liegen wir mit 6,6 Prozent unter dem Land mit 7,2 und dem Bund mit 12,1 Prozent", erwähnte Kurtz. "Das liegt an den mittelständischen und großen Unternehmen, aber auch an der Politik hier, die die richtigen Weichen gestellt hat."
Ganz im Gegenteil zur Bundespolitik der vergangenen Jahre wie Rainer Wieland fand. Der 49-jährige Gerlinger Rechtsanwalt sitzt seit Oktober 1997 im Europaparlament. "Während der sieben Jahre der rot-grünen Bundesregierung ist in Europa ein Vakuum entstanden", sagte Wieland, "Kollegen aus ganz Europa haben mit uns gehofft, dass endlich wieder vernünftige Politik in Deutschland möglich wird." Unverlässlich sei die ehemalige Koalition gewesen: "Wir hingegen glauben, dass zählt, was erreicht wird, und nicht dass das reicht, was erzählt wird."
Baden-Württemberg und seine Rolle in Europa das Kernthema Wielands, der das Bundesland in der Statistik beim Außenhandelsüberschuss mit 25 Milliarden Euro auf Rang drei in Europa hinter der Bundesrepublik und Irland sieht. "Deshalb darf es uns nicht egal sein, wer hier die Regierung stellt."
Die Europäische Union sei zuletzt in schlechtem Licht gestanden: Die Verfassung wurde in mehreren Ländern zurückgewiesen. "Wer sie ablehnt, wird aber genau das Europa bekommen, das er nicht will", sagte Wieland. "Dann genau fühlen wir die Heuschreckenwelt der Globalisierung." Europa müsse seine Standards in die Welt exportieren Richtlinien und Bestimmungen, die betriebswirtschaftliche Größen darstellen. "Wir müssen aber auch in Deutschland kritisch hinterfragen, welche Standards wir uns zu welchem Preis leisten."
Doch gerade dabei sah Wieland Hindernisse. "Manchmal habe ich den Eindruck, als werde es als privates Hobby der Stuttgarter verstanden, ihren Hauptbahnhof tiefer zu legen", spielte der Gerlinger auf die Gegner von "Stuttgart 21" an. "Der grüne Landtagsabgeordnete Boris Palmer ist da der größte Demagoge." Dabei sei das Projekt für die Zukunft der Region wichtig. "Nur mit Stuttgart 21 schaffen wir das Scharnier Schiene/Luft, und das muss funktionieren." 150 Euro pro Tag lasse jeder, der am Stuttgarter Flughafen lande, durchschnittlich in der Region. "Es geht nicht nur um Stuttgart", betonte Wieland, mit Ausblick auf eine europäische Erweiterung, "es wird von elementarer Bedeutung sein, wie schnell die Achse ParisBukarest sein wird." Die verlaufe durch die Region, mit der Alb als Nadelöhr. "In 25 Jahren sehen wir entlang dieser Linie in 20 Kilometer Entfernung, ob wir das hingekriegt haben auch in Nebringen."
Weniger Bürokratie forderte der Europa-Parlamentarier: "Die rot-grüne Regierung überlegte nur, wo und wie sie etwas, das aus Europa kam, in der kalten Küche noch ein Sahnehäubchen draufsetzen konnte", sagte Wieland, der mehr Fremdsprachen-Kenntnisse und Offenheit verlangte. "Wir wollen nicht, dass Europa nur dazu da ist, dass junge Leute nach Mallorca fliegen, um zu lernen, dass Sangría aus dem Fünf-Liter-Eimer billiger ist als aus dem Drei-Liter-Eimer."
Als Abschlussredner lancierte auch der Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger Spitzen gegen die Konkurrenz: "FDP und Grüne bedienen eine kleine Klientel und sind zufrieden, wenn fünf Prozent klatschen. Wir aber versuchen, verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen." Richtig habe seine Partei nicht immer alles gemacht, gestand Binninger. "Aber im Langzeit-Vergleich mit von der SPD regierten Ländern zeigt sich, dass wir einiges richtig gemacht haben."
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03.03.2006 | Spitzenkandidaten im TV
Wolfgang Heubach: Günther Oettinger ist klarer Sieger
Vielleicht haben auch Sie gestern das TV-Duell verfolgt. Ministerpräsident Günther H. Oettinger hat dort mit seinen Argumenten klar gepunktet: In dem 60-minütigen Streitgespräch erwies sich Oettinger als kenntnisreich, führungsstark und sympathisch. Die SPD-Kandidatin hat währenddessen keine Ideen für die Zukunft unseres Landes vorgestellt. Frau Vogt wich den entscheidenden Fragen aus und blieb fahrig unkonkret.
Ministerpräsident Oettinger hat Inhalt und Tempo der Sendung bestimmt. Er hat den Menschen gesagt, was getan werden muss, damit Baden-Württemberg in den zentralen Politikfeldern an der Spitze bleibt. In den wichtigen Fragen, Arbeitsmarkt, Sicherung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg, Unterstützung des ländlichen Raumes, zuverlässige Energieversorgung und der Integrationspolitik hat er weit besser abgeschnitten als Vogt.
Günther H. Oettinger:
Kompetent und sympathisch.
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Ute Vogt:
Ungenau und ideenlos. |
> Günther Oettinger hat im TV-Duell gezeigt: Er kennt unser Land und seine Menschen. Kenntnisreich und sachkundig hat er die Politikkonzepte für das Erfolgsland Baden-Württemberg vorgestellt.
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> Ute Vogt kennt Baden-Württemberg nicht. Sie redet unser Land und die Leistungen seiner fleißigen Menschen schlecht. |
> Günther Oettinger präsentierte die besten Konzepte für mehr Arbeit, Wachstum und den Mittelstand: Baden-Württemberg hat die niedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland - Gute Ausbildung ist die beste Voraussetzung gegen Arbeitslosigkeit - Konsequente Förderung von Forschung und Technologietransfer macht uns zukunftsfähig.
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> Ute Vogt macht mit Halbwahrheiten den Menschen Angst. Sie will mehr Bürokratie und einen Staat, der die Unternehmen gängelt und damit Wachstum hemmt. Sie ist ein Standortrisiko und gefährdet Arbeitsplätze.
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> Günther Oettinger will die Entwicklung des Ländlichen Raumes weiter vorantreiben und unsere heimische Landwirtschaft stärken. Die CDU steht für die Erhaltung der Zuschüsse des Landes an unsere Bauern.
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> Ute Vogt steht für Kahlschlag im Ländlichen Raum. Sie will die Kürzung von Förderprogrammen für die Landwirtschaft und die Abschaffung des Landwirtschaftsministeriums. |
| > Die CDU macht Baden-Württemberg zum Kinderland Nr.1. Wir halten am bewährten Schulsystem fest und schaffen flächendeckend bedarfsorientierte Angebote zur Kinderbetreuung. |
> Ute Vogt will Schulexperimente zu Lasten unserer Kinder:
Sie will den Einstieg in die Gesamtschule und die Einführung der Zwangstagesschule. Das ist Bevormundung der Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder.
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> Günther Oettinger will, dass sich Einbürgerungswillige klar zu unserer Verfassung und zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.
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> Ute Vogt will den Einbürgerungsleitfaden zurücknehmen. Statt konsequenter Prüfung bei der Einbürgerung genügen ihr reine Lippenbekenntnisse. |
| > Günther Oettinger steht für einen vernünftigen Atomausstieg. Wir wollen die Laufzeit-Verlängerung, damit wir Zeit und Geld für die Entwicklung marktfähiger alternativer Energien gewinnen. |
> Ute Vogt steht für eine ideologische Energiepolitik, die unser Land von Strom- und Gasimporten aus dem Ausland abhängig macht und die Bürger teuer zu stehen kommt. |
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01.03.2006 |
Sabine Kurtz betont Bürgerengagement
Am 22. Februar stellte sich Frau Sabine Kurtz den Fragen der interessierten Zuhörer im Hotel "Zehn Brunnen". In ihrem Referat zeigte sie ihre Vorstellungen zu den Bereichen Schule, Bildung, Sozialpolitik, Landwirtschaft auf und erläuterte die geplanten Programme und Maßnahmen der CDU. Ein besonderes Anliegen war ihr auch die wohnortnahe Versorgung der Senioren. "Der Staat kann nicht für alles herangezogen werden. Er kann wohl hierfür Rahmenbedingungen schaffen, doch Eigeninitiative und Bürgerengagement sind zur Erhaltung unseres Wohlstandes unerlässlich." appellierte die Kandidatin der CDU für die Landtagswahl am 26. März. Durch zahlreiche Informationsveranstaltungen wolle sie sich über die aktuelle Situation und die anstehenden Probleme in möglichst vielen Bereichen in ihrem Wahlkreis verschaffen, so das Ziel der CDU-Politikerin.
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