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spacerArchivierte „Aktuell“-Beiträge 4-6/2006

30.06. | Paul Nemeth hielt seine Jungfernrede im Landtag
30.06. | Binninger: Namensschutz für Sparkassen muss bleiben
30.06. | Sabine Kurtz: Kein Landtagsneubau
27.06. | Kurtz und Nemeth engagieren gemeinsamen Büroleiter
24.06. | Claus-Dieter Müller-Hengstenberg zum Professor ernannt
22.06. | Kurtz und Nemeth zur Regierungserklärung Oettingers
21.06. | MIT-Ausflug zum europäischen Parlament in Straßburg
16.06. | Europa darf nicht in der Sackgasse landen
15.06. | Sabine Kurtz nimmt parlamentarische Arbeit auf
15.06. | Heubach: Dietrich Birk hat Maßstäbe gesetzt
11.06. | Dyba Roth: Abtreibungszahlen gesellschaftlicher Skandal
11.06. | Lehnen fordert: Fesseln des Mittelstands endlich sprengen
11.06. | Parlamentsarbeit beginnt für Nemeth und Kurtz
09.06. | Binninger: Jugendliche für ein Jahr in die USA
07.06. | Heubach: Europa darf nicht in der Sackgasse enden
06.06. | Binninger: Raps bleibt steuerfrei
29.05. | Paul Nemeth im Wirtschaftausschuss
29.05. | 97%: Überzeugender Vertrauensbeweis für Thomas Riesch
25.05. | Sabine Kurtz Mitglied in ihrem Wunschausschuss
10.04. | „Großer Bahnhof“ für Astrid Neff
09.04. | Heubach: Stuttgart profitiert von der Region
06.04. | Würde und Recht auf Leben ist unantastbar
06.04. | Claus Bühnert geht zur Thiemegruppe
07.04. | Jahreshauptversammlung


30.06.2006 | Für CDU-Fraktion in Debatte gesprochen

Paul Nemeth hielt "Jungfernrede" im Landtag

Kurz nach der Konstituierung des neuen Landtags hat der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth bereits seine "Jungfernrede" im Landesparlament gehalten. Nemeth sprach am Donnerstag, 29. Juni für die CDU-Fraktion in einer von der SPD beantragten Debatte über die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in Baden-Württemberg.


Paul Nemeth bei seiner ersten Rede im Landtag. Dabei gab er für die CDU-Fraktion eine Stellungnahme ab.

Nemeth, der am 26. März erstmals in den Landtag gewählt wurde, sagte zu Beginn seiner Ausführungen, er freue sich, daß er gerade zum Thema Ausbildungsplatzsituation in Baden-Württemberg seine erste Rede vor dem Parlament halten könne. Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren habe er seine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. "Das ist ein Ausbildungsberuf, den hier im Raum noch andere erlernt haben, beispielsweise der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Mappus. So schlecht kann es also um das Ausbildungswesen in Baden-Württemberg nicht stehen", merkte Nemeth an.

Der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete stellte fest: "Wir haben in Baden-Württemberg trotz schwieriger Situation nach wie vor die beste Ausbildungsplatzsituation in ganz Deutschland!"
Aus diesem Grunde würden viele junge Menschen aus der gesamten Bundesrepublik gerade nach Baden-Württemberg kommen, "weil wir nicht nur die besten, sondern auch die innovativsten Ausbildungsplätze bieten." Nemeth lobte in diesem Zusammenhang das von Ministerpräsident Günther Oettinger in seiner Regierungserklärung angekündigte neue Ausbildungsbündnis als wervollen und wichtigen Akt der Landesregierung.

Paul Nemeth appellierte nachdrücklich an seine Kolleginnen und Kollegen im Landesparlament, sich in ihren jeweiligen Wahlkreisen konstruktiv für Ausbildungsplätze einzusetzen. "Da könnten wir gemeinsam etwas bewegen." Ein Sonderprogramm der Landesregierung werde überdies dafür sorgen, daß viele neue Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen würden. Vor allem für so genannte Altbewerber, also Auszubildende oder Schulabgänger, die schon ein Jahr lang einen Ausbildungsplatz suchen würden. Und der Mittelstand bekomme eine Chance, über diese Förderung neue Ausbildungsplätze zu schaffen. "Das ist reale Sozialpolitik zwischen Staat und Wirtschaft, zwischen Staat und Mittelstand, Hand in Hand für junge Menschen in Baden-Württemberg etwas auf den Weg zu bringen".

Der CDU-Landtagsabgeordnete richtete zum Abschluß seiner Rede, die nach dem Protokoll des Stenografischen Dienstes der Landtagsverwaltung acht Mal mit Beifall der CDU-Fraktion beziehungsweise der Regierungskoalition quittiert wurde, einen Appell an die baden-württembergische Wirtschaft - vom Ein-Mann-Betrieb bis zum DAX-Unternehmen: "Die Ausbildung ist eine nationale Pflicht, eine nationale Verantwortung. Und die Berufsaubildung ist eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft!"

Einen Schlagabtausch lieferte sich Nemeth mit der SPD-Partei- und -Fraktionsvorsitzenden Ute Vogt, die vor ihm gesprochen hatte. Nemeth warf Vogt vor, es sei schon ein Stück weit makaber, wenn diese, die sieben Jahre lang mit Rot-Grün "einen Bolzen nach dem anderen gegen den Mittelstand geschossen" und neue Hürden und Bürokratie aufgebaut habe, jetzt der Landesregierung erklären wolle, wie sie den Karren aus dem Dreck ziehen soll. So sei beispielsweise die Ausbildungsplatzabgabe ein Monstrum, "das Sie entwickelt haben und das noch in der Schublade steckt. Das gehört aber nicht in die Schublade, sondern in den Mülleimer", rief er Ute Vogt zu, die die Rede Nemeths mehrfach mit Zwischenrufen kommentierte.

Lob erhielt Paul Nemeth für seine "Jungfernrede" anschliessend vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Stefan Mappus, der seinem Böblinger Kollegen gratulierte.

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30.06.2006 | Schreiben an Steinbrück

Binninger: Namensschutz für Sparkassen muss bleiben

Deutliche Worte fand der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger (Maichingen) für die Europäische Kommission, nachdem diese Deutschland aufgefordert hat, den im Kreditwesengesetz geregelten Namensschutz für Sparkassen abzuschaffen. Nach geltender Rechtslage dürfen bislang nur öffentlich-rechtliche Kreditanstalten den Namen „Sparkasse“ führen und das Sparkassen-Logo verwenden.

„Sparkasse ist eine Marke“, so Binninger, direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Böblingen im Deutschen Bundestag, „und den öffentlich-rechtlichen Banken vorbehalten. Die Menschen haben großes Vertrauen in diese Form des Geldinstituts. Dieses Vertrauen darf nicht aufs Spiel gesetzt werden.“

„Es sind Vorschläge wie diese, die bei den Bürgerinnen und Bürgern die Vorbehalte gegenüber der EU-Bürokratie festigen,“ unterstreicht Clemens Binninger.

„Das Vertrauen der Bürger in die Sparkassen könnte beschädigt werden, wenn der Kunde nicht mehr sicher sein kann, dass dort wo Sparkasse drauf steht, auch Sparkasse drin ist“, so Binninger weiter in einem Schreiben an Bundesfinanzminister Steinbrück.

Der Böblinger Bundestagsabgeordnete bestärkt die Bundesregierung in der Absicht, sich gegen die Aufforderung der Europäischen Kommission zu stellen: Wenn eine Verhandlungslösung mit Brüssel nicht möglich sei, müsse der Europäische Gerichtshof entscheiden.

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30.06.2006 | CDU-Landtagtsabgeordnete bezieht klare Position

Kurtz: Kein Landtags-Neubau

In die Diskussion um einen möglichen Neubau des Stuttgarter Landtags hat sich jetzt auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz (Leonberg) eingeschaltet. Auf einem "Kleinen Parteitag" der Kreis-CDU in Sindelfingen erklärte die Abgeordnete, aus ihrer Sicht bestehe für einen Parlaments-Neubau keinerlei Notwendigkeit.
"Wenn wir Politikerinnen und Politiker immer vom Sparen reden, müssen wir selbst mit gutem Beispiel vorangehen", unterstrich Sabine Kurtz. Ein Landtagsneubau passe nicht in die heutige Zeit. Überdies erfülle das bestehende Landtagsgebäude, in dem unter anderem der Plenarsaal untergebracht ist, alle Anforderungen. Es sei nach wie vor zeitgemäß und voll funktionsfähig.

Dasbestehende Landtagsgebäude erfüllt alle Anforderungen.

Wie es in einer Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Böblingen weiter heisst, "hat der Kleine Parteitag die klaren Ausführungen von Sabine Kurtz mit großer Zustimmung zur Kenntnis genommen und ihre Haltung unterstützt". CDU-Kreisvorstandsmitglied und -Kreisrätin Elfriede Bolay aus Rutesheim habe die CDU-Landtagsabgeordnete ermuntert, diese Meinung auch innerhalb der CDU-Landtagsfraktion zum Ausdruck zu bringen. "Wir müssen von den hohen Schulden herunter kommen und können nicht immer neue anhäufen. Deshalb ist der strikte Sparkurs von Ministerpräsident Günther Oettinger richtig", betonte Elfriede Bolay.

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27.06.2006 | CDU-Landtagsabgeordnete des Kreises

Steffen Kottmann gemeinsamer Büroleiter von Sabine Kurtz und Paul Nemeth

Nach der Konstituierung des neuen Landtags hat auch Steffen Kottmann, der gemeinsame Büroleiter der beiden direkt gewählten CDU-Landtagsabgeordneten des Kreises Böblingen, Sabine Kurtz (Leonberg-Herrenberg) und Paul Nemeth (Böblingen-Sindelfingen-Schönbuch) seine Tätigkeit aufgenommen. Er wurde jetzt auf einem so genannten "Kleinen Parteitag" des CDU-Kreisverbandes Böblingen vorgestellt. Dabei begrüsste CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach die Entscheidung der beiden Landtagsabgeordneten, einen gemeinsamen Büroleiter einzustellen: "Einen Ansprechpartner für beide Wahlkreise zu haben, wird die Arbeit ganz gewiss erleichtern. Für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Böblingen dürfte diese enge Verzahnung von Vorteil sein."

Steffen Kottmann wurde 1978 in Ostfildern-Ruit geboren, legte sein Abitur am Erich-Kästner-Gymnasium in Eislingen ab und leistete seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Günzburg ab. Von 1999/2000 bis Anfang 2006 studierte er an der Universität Konstanz Verwaltungswissenschaften mit den Schwerpunkten Management und Verwaltung. Er schloß als Diplom-Verwaltungswissenschaftler ab. Praktische Erfahrungen sammelte Steffen Kottmann unter anderem bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Nagold, beim CDU-Landtagsabgeordneten und jetzigen Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, bei der Lernenden Region Bodensee in Konstanz, bei der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und während des Landtagswahlkampfes 2006 in der CDU-Landesgeschäftsstelle Stuttgart. Seit mehreren Jahren ist er in der Jungen Union und in der CDU aktiv. Seine Hobbies sind unter anderem Fussball, joggen, schwimmen, lesen, wandern und ins Kino gehen. Kottmann ist Mitglied in einer katholischen Studentenverbindung und wohnt im Kreis Göppingen.

Wie auf der Veranstaltung bekannt gegeben wurde, sind Marc Biadacz und Daniel Kopp (beide Böblingen) als Wahlkreismitarbeiter des CDU-Landtagsabgeorndten Paul Nemeth tätig. Biadacz ist seit langen Jahren in der Jungen Union und in der CDU aktiv und kennt nach den Worten von Wolfgang Heubach den Kreis Böblingen "aus dem ff". Der 26-jährige Marc Biadacz ist Stadtrat in Böblingen, war Kreisvorsitzender der Jungen Union, gehört dem CDU-Kreisvorstand sowie dem MIT-Stadtverbandsvorstand Böblingen an und hat während des zurückliegenden Landtagswahlkampfes an führender Stelle im Wahlkampfbüro von Paul Nemeth gearbeitet. Daniel Kopp (24) hat im letztjährigen Bundestagswahlkampf Clemens Binninger unterstützt und im Landtagswahlkampf 2006 für Paul Nemeth wichtige Aufgaben übernommen.

Heubach freute sich, daß beide Landtagsabgeordnete "junge, qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiter haben, die Land und Leute kennen" und sagte Kurtz und Nemeth sowie ihrer Mannschaft unter dem Beifall des "Kleinen Parteitags" die rückhaltlose Hilfe und Unterstützung des gesamten CDU-Kreisverbandes mit seinen Mitgliedern und Gliederungen zu. Kottmann, Biadacz und Kopp wünschte er viel Schwung und Kraft sowie Gottes Segen.

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24.06.2006 | Für die MIT verantwortlich engagiert

Claus-Dieter Müller-Hengstenberg zum Professor ernannt

Das langjährige Mitglied des MIT-Kreisvorstandes Böblingen, Claus-Dieter Müller-Hengstenberg (Altdorf) wurde zum Honorarprofessor für Informatikrecht der Universität Hohenheim ernannt.

Als Autor vieler Fachaufsätze und Bücher im Bereich Informatikrecht gilt er in der Fachwelt als anerkannter Experte für IT Vertragsbeziehungen der öffentlichen Hand sowie für IT Projektmanagementverfahren und -verträge. Seine öffentliche Antrittsrede, zu welcher der Dekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Uni Hohenheim, Prof. Dr. Michael Ahlheim, in die Aula des Schlosses einlud, beschäftigte sich mit dem Thema „Die Informationstechnologie, eine Herausforderung für die Rechtswissenschaft“.

Prof. Müller-Hengstenberg war viele Jahre als Repräsentant der IBM ehrenamtlich in Verbänden wie VDMA, BDI oder BitKom tätig. Der ehemalige Direktor der IBM lehrte darüber hinaus als Lehrbeauftragter von 1991 bis 1995 an der Universität Leipzig, seit 1995 an der Universität Stuttgart-Hohenheim und seit 2003 an der Technischen Universität München. Seine Ernennung zum Professor erfolgte am 29. Mai diesen Jahres.
Neben seiner beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit als Lehrbeauftragter engagiert er sich seit vielen Jahren in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, u.a. war er als Mitglied des MIT-Landesvorstandes Baden-Württemberg deren Syndikus, war mehrere Jahre Mitglied des Bezirksvorstands Nord-Württemberg, stv. Vorsitzender des MIT- Kreisverbandes Böblingen und engagiert sich weiterhin als Mitglied des Kreisvorstandes.
Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zu dieser Auszeichnung.
Rudolf Preiß
(Vorsitzender des MIT-Kreisverbandes Böblingen und stv. Vorsitzender des MIT- Bezirksverbandes Nord-Württemberg)



Überreichung der Ernennungsurkunde durch Dekan Prof. Dr. Ahlheim (links)

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22.06.2006 | CDU-Landtagsabgeordnete zur Regierungserklärung von Oettinger

Kurtz und Nemeth: Ein mutiger Schritt in die Zukunft

Als "mutigen Schritt in die Zukunft" bezeichnen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (Leonberg) und Paul Nemeth (Böblingen) die gestern im Landesparlament abgegebene Regierungserklärung von Ministerpräsident Günther Oettinger.

Unter der Überschrift "Solide, innovativ, leistungsbereit - gemeinsam für ein generationengerechtes Baden-Württemberg" habe Oettinger klar die Ziele der von ihm geführten Landesrgierung bis zum Ende der Legislaturperiode 2011 abgesteckt. Die beiden direkt gewählten Abgeordneten des Kreises Böblingen unterstreichen in diesem Zusammenhang, daß der Ministerpräsident "eisern" am angekündigten Sparkurs festhalten werde. "Unser gemeinsames Bemühen wird es sein, den Kurs konsequnet in Richtung Nullverschuldung des Landes zu steuern", erklären Kurtz und Nemeth. "Damit halten die CDU und Günther Oettinger ihr im Wahlkampf gegebenes Wort".

Kurtz und Nemeth begrüßen insbesondere die Ausführungen Oettingers zum Kinderland Baden-Württemberg. "Wir sind auf dem Weg zum Kinderland Nummer eins in Deutschland. Denn in keinem anderen Bundesland werden beispielsweise mehr Kinder als in Baden-Württemberg geboren. Deshalb wollen wir die Familien stärken, die Betreuung ausbauen sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonderes Augenmerk schenken."

Der Ministerpräsident habe in seiner Regierungserklärung keinen Zweifel daran gelasen, alles zu tun, damit Baden-Württembergs die Lokomotive Deutschlands bleibe. "Und er hat gut daran getan, an Tugenden wie Leistungsbereitschaft und Solidarität zu appellieren. Sie sind das Erfolgsrezept zur Lösung der großen Herausforderungen", betonnen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten des Kreises. Das von Günther Oettinger vorgestellte Regierungsprogramm sichere dem Land alle notwendigen Handlungsspielräume für die Zukunft!

Interessenten können die Regierungserklärung von Günther Oettinger anfordern bei Sabine Kurtz, MdL oder Paul Nemeth, MdL, Haus der Abgeordneten, Konrad-Adenauer-Str.12,
70173 Stuttgart.

E-Mail:
sabine.kurtz@cdu.landtag-bw.de, paul.nemeth@cdu.landtag-bw.de

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21.06.2006 | Unvergessliche Eindrücke gewonnen

MIT-Kreisverband nimmt an Sitzung im Europaparlament in Straßburg teil

Eine 50-köpfige Gruppe von Mittelständlern und Gästen besuchte am Fronleichnam – in Frankreich kein Feiertag - das Europaparlament in Straßburg. (Link zum Gruppen-Bild)
Da die Teilnahme an der Plenarsitzung erst gegen 15 Uhr vorgesehen war, genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei herrlichem Wetter die historische Altstadt La Petit France mit ihren wunderschönen Lokalen und Geschäften direkt am Ill. Der Rückweg führte über das Straßburger Münster zum Place d´Austerlitz, wo die MIT-Reisenden der komfortable Doppeldeckerbus zur Weiterfahrt erwartete.
Das schwach besetzte Europaparlament diskutierte über die Weinverordnung und über Osttimor jeweils in ihrer Heimatsprache. Wie der CDU-Europaabgeordte Rainer Wieland später erklärte, werden die Redebeiträge inzwischen simultan in 22 Sprachen übersetzt. Rainer Wieland nahm sich anschließend viel Zeit, um die MIT-Gruppe unter Leitung des Kreisvorsitzenden Rudolf Preiß über die Aufgaben des Parlamentes im Zusammenspiel mit dem Europarat und der Kommission zu informieren und ausgiebig mit den Besucherinnen und Besuchern aus dem Kreis Böblingen zu diskutieren.
So gaben auch die beschlossenen Beitritte weiterer Staaten wie Rumänien und Bulgarien bzw. die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei Anlass zu heißer Diskussion. Wichtig ist für Wieland – und dem schloss sich auch die Gruppe an – dass der Gedanke der EU auch der Jugend bewusster gemacht werden soll. Hierzu gehört auch das Aneignen von Wissen und Kontakten mit den neuen osteuropäischen Ländern durch persönliche Besuche. Aber auch das Werben für unsere Kultur in den Nachbarländern gehört dazu. Es gehe nicht an, dass einerseits dort Goethe-Institute geschlossen werden, andererseits aber immer mehr die deutsche Sprache in unseren Nachbarländern gelernt werde.
Wieland plädierte ferner dafür, dass nur dann neue Länder in die EU aufgenommen werden, wenn die Vorbereitungen auf beiden Seiten weitestgehend abgeschlossen sind und die Aufnahme für beide Seiten verkraftbar ist. Schnellschüsse seien hier fehl am Platz. Er umschrieb auch die langfristigen Grenzen der EU und betonte, dass erst die Länder eine Chance auf Aufnahme als Vollmitglied erhalten sollten, die originär geographisch und kulturell europäische Länder sind. Als Beispiel erwähnte er hier neben den Balkanländern Moldavien und Weißrussland. Eine Aufnahme der Türkei in die EU könne er sich deshalb nicht vorstellen. Ganz klar betonte er aber auch, dass die Religion keinen Einfluss auf die mögliche Zugehörigkeit zur EU haben dürfe.
Die engagierte und ausführliche Diskussion und damit die fortgeschrittene Uhrzeit bescherte der Gruppe noch einen Sonderbonus, der den Besuchergruppen in der Regel verwehrt bleibt.
Rainer Wieland führte die MIT-Besucher in die sogenannten „Katakomben“, in die spartanisch eingerichteten Abgeordnetenbüros im 11. Stock des Plenargebäudes. Was die Gäste dort u.a. feststellen konnten, sind die Stahlkoffer, die nach Abschluss der Parlamentssitzungswoche in Straßburg für jeden Abgeordneten zu den Fraktions- und Ausschusssitzungen in Brüssel bereitgestellt und dorthin transportiert werden, denn nach jeder Sitzungswoche in Straßburg sind zwei-wöchentliche Arbeitssitzungen in Brüssel. Das erklärt auch, weshalb bei den Diskussionen im Parlament der Saal nicht immer gefüllt ist.
Und dann kam noch der krönende Abschluss. Gemeinsam mit dem Sicherheitschef konnten die Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Böblingen dem Parlament „aufs Dach steigen“. Durch diese besondere Auszeichnung hatte die Gruppe aus 60 Metern Höhe einen großartigen Blick über die Stadt mit dem Münster als Wahrzeichen, links dann der Schwarzwald und auf der anderen Seite die Vogesen. Ein unvergessliches Erlebnis.
Eine Überraschung konnte Rudolf Preiß aber auch für MIT-Mitglied Rainer Wieland bieten. Auf der Fahrt wurden drei neue MIT-Mitglieder und ein Neumitglied für die CDU gewonnen!Rainer Wieland beglückwünschte die Neumitglieder und versprach, ihnen als Dankeschön ein vom Ministerpräsidenten G.H. Oettinger signiertes Buchgeschenk zukommen zu lassen.

Erfolgreiche Werbung: Auf der Fahrt nach Straßburg in MIT und CDU eingetreten (von links): Dirk Dannenfeld, Harald Bühler, Claudia Zahner, Rainer Wieland und Rudolf Preiß (ohne Bild: Tim Kröske).

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16.06.2006 | "Jahrtausend-Chance nicht verspielen"

Heubach: Europa darf nicht in der Sackgasse enden

Als "enttäuschend" bezeichnet der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach in einer Pressemitteilung die Ergebnisse des soeben zu Ende gegangenen EU-Gipfels in Brüssel. "Die Verfassungskrise bis in das zweite Halbjahr 2008 zu verlängern, ist unverantwortlich. Im ersten Halbjahr 2009 finden die nächsten Wahlen zum Europa-Parlament statt. Will man dann mit leeren Händen vor die Wählerinnen und Wähler treten", fragt der CDU-Kreisvorsitzende.

Heubach sieht die Gefahr, daß "Europa irgendwann einmal in der Sackgasse endet". Die Ablehnung des Verfassungsvertrages in Frankreich und den Niederlanden habe nicht nur innenpolitische Gründe gehabt, um den jeweiligen Regierungen einen Denkzettel zu verpassen. "Vielmehr ist dort deutlich geworden, was wir auch in anderen Staaten der Union beobachten: Wir erreichen die Herzen der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr!"

Wie Heubach weiter erklärt, setze er große Hoffnungen in die Ratspräsidentschaft Deutschlands im ersten Halbjahr des nächsten Jahres. "Dann muß deutlich werden, daß Europa mehr ist als ein Tummelplatz von politischen Krämerseelen und regelungssüchtigen Bürokraten", unterstreicht der Böblinger CDU-Kreisvorsitzende."Europa ist eine Jahrtausend-Chance, die vor der Geschichte nicht verspielt werden darf." Heubach erinnert in diesem Zusammenhang an die "visionäre Rede des luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker bei der kürzlichen Karlspreis-Verleihung in Aachen: "In der ganzen Welt beneidet man uns um dieses entstehende gemeinsame Europa. Einem Europa, von dem Frieden, Freiheit, wirtschaftliche Prosperität, soziale Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt ausgehen müssen. Denn unser Kontinent hat - anders als in den vergangenen Jahrhunderten - gotteseidank mehr zu bieten als immer nur Kanonen und Soldaten".

Wie schon bei der Kreishauptversammlung der Jungen Union vor wenigen Wochen setzt Heubach vor allem auf die Jugend: "Lassen Sie sich den europäischen Einigungsprozeß nicht kaputt machen! Ergreifen Sie beherzt die Initiative, um den stotternden Motor wieder auf Hochtouren zu bringen." Der CDU-Kreisvorsitzende schreibt aber auch seiner eigenen Partei ins Stammbuch: "Die CDU ist diejenige Partei, die Europa mit vorangebracht hat. Ich erinnere in diesem Zusammenhang ausdrücklich an Konrad Adenauer, Walter Hallstein und Helmut Kohl. Deren Erbe verpflichtet uns, den Weg nach Europa unbeirrt und konsequent weiterzugehen. Das ist unser historischer Auftrag."

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15.06.2006 | Famoser Start von Guenther Oettinger

Sabine Kurtz nimmt parlamentarische Arbeit im Landtag auf

Mit der Konstituierung des am 26. März neugewählten Landesparlaments, der klaren Wiederwahl von Guenther Oettinger als Ministerpräsident und der Vereidigung des Kabinetts hat auch die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz (Leonberg-Herrenberg) ihre parlamentarische Arbeit aufgenommen.

Sabine Kurtz spricht von einem "famosen Start" für Guenther Oettinger, der nicht nur alle Stimmen der Stuttgarter Regierungskoalition, sondern auch noch eine Stimme aus dem Oppositionslager erhalten hat. "Die CDU-Fraktion und der Koalitionspartner stehen geschlossen hinter dem Ministerpräsidenten. Ich habe nichts anderes erwartet", unterstreicht die am 26. März dieses Jahres als Nachfolgerin von Staatssekretär a. D. Wolfgang Rückert direkt gewählte Landtagsabgeordnete des Wahlkreises 6 Leonberg-Herrenberg.

Die neue Landtagsabgeordnete freut sich auf ihre künftige Tätigkeit. Die Zeit zwischen Landtagswahl und Konstituierung hat sie zu zahlreichen Gesprächen, Vor-Ort-Terminen und Informationen in ihrem Wahlkreis genutzt. Kurtz hat seit ihrer Nominierung im März des vergangenen Jahres in Dachtel mehrere hundert Veranstaltungen besucht und setzt weiterhin auf viele persönliche Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit im Landtag wird in den wichtigen Ausschüssen für Schule, Jugend und Sport sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst liegen. Beiden Landtags-Ausschüssen gehört Sabine Kurtz jeweils als ordentliches Mitglied an.



Sabine Kurtz während der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags.

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15.06.2006 | Dank an den scheidenden CDU-Landesgeschäftsführer
Heubach: Dietrich Birk hat Maßstäbe gesetzt


Mit herzlichen Worten der Anerkennung und des Dankes hat der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach den scheidenden CDU-Landesgeschäftsführer Dr. Dietrich Birk gewürdigt. "Dietrich Birk hat in seiner erfolgreichen Tätigkeit Maßstäbe gesetzt", erklärt der CDU-Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung. Dr. Birk wurde am 15. Juni von Ministerpräsident Günther Oettinger zum Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst berufen. Aus diesem Grunde stellte er sein Parteiamt zur Verfügung.

Ein erfolgreiches "Gespann": Ministerpräsident Günter Oettinger und Dr. Dietrich Birk (rechts).

"Mit dem Namen Dr. Birk sowie seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbinden sich für die CDU in Baden-Württemberg zwei sehr erfolgreiche Wahlkämpfe: Die vorgezogene Bundestagswahl im vergangenen Jahr sowie die Landtagswahl am 26. März diesen Jahres", unterstreicht Heubach. Damit habe Birk maßgeblich mit dazu beigetragen, daß die CDU bestimmende politische Kraft im Land bleibt. Er selbst, der CDU-Kreisvorstand, die Orts-, Gemeindeverbands- und Stadtverbandsvorsitzenden sowie die Vorsitzenden der Vereinigungen hätten mit dem scheidenden CDU-Landesgeschäftsführer sehr eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet. Dietrich Birk, direkt gewählter Landtagsabgeordneter des Wahlkreises 10 Göppingen, sei ein Mann der Basis und spreche die Sprache der Bürgerinnen und Bürger. Für sein neues Amt wünschte ihm Heubach Freude, Kraft und Gottes Segen.

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11.06.2006 | Dyba-Roth: Gesellschaftlicher Skandal
CDL im Kreis: Gesetzgeber muss endlich handeln
"Die Abtreibungszahlen des 1. Quartals 2006 setzen den gesellschaftlichen Skandal fort. Die Folgen sind ebenso dramatisch wie offensichtlich", kommentiert Barbara Dyba-Roth (Sindelfingen-Maichingen), Kreisvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) sowie CDL-Landes- und -Bundesvorstandsmitglied, die neuesten Daten des statistischen Bundesamtes. "Der verfassungsrechtlich garantierte Anspruch auf Leben und körperliche Unversehrtheit wurde im 1. Quartal 2006 für 32 776 wehrlose Kinder im Mutterleib zur Farce - 1000 Kindergärten wird es in Zukunft nicht geben, weil die Kinder bereits vor ihrer Geburt getötet wurden."
Über 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Diese Zahlen seien eine klare Aufforderung an den Gesetzgeber endlich die vom Bundesverfassungsgericht angeordnete Überprüfung und Nachbesserungspflicht der Gesetzeslage anzugehen und umzusetzen", heisst es weiter in einer Pressemitteilung des CDL-Kreisverbandes Böblingen.

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11.06.2006 | 7. Jazz-Frühstück des MIT-Kreisverbandes Böblingen

Lehnen fordert: Die Fesseln des Mittelstandes endlich sprengen

Der MIT-Stadtverband Sindelfingen mit seinem Vorsitzenden Hermann Ayasse war dieses Jahr Ausrichter des traditionellen Jazz-Frühstücks der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU. Mitglied Wolfi Knote – Gastwirt, Hotelier und Betreiber eines hauseigenen Theaters – hatte zu dieser öffentlichen Veranstaltung trotz Ruhetag sein Restaurant geöffnet und die Gäste wie immer hervorragend bewirtet. Natürlich gab es u.a. wieder Weißwürste, die, nach einem alten bayerischen Brauch, vor 12 Uhr verzehrt sein mussten.

Neben der zehnköpfigen Jazzband der Sindelfinger Musikschule hatte sich auch viel Prominenz eingefunden. So konnten Hermann Ayasse und MIT-Kreisvorsitzender Rudolf Preiß den Hauptgeschäftsführer des MIT-Bundesverbandes Hans-Dieter Lehnen, den CDU-Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger (Sindelfingen-Maichingen), die neu gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz aus Leonberg (der ebenfalls neu gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth musste kurzfristig wegen Krankheit absagen), den CDU- Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach sowie eine Reihe von Mandatsträgern der Regionalversammlung, des Kreistages sowie der Städte und Gemeinden begrüßen. Auch Vertreter aus dem MIT-Landes- und Bezirksvorstand hatten sich eingefunden.

Hans-Dieter Lehnen nahm kein Blatt vor den Mund und betonte gleich zu Beginn: „Um den Mittelstand ist es nicht gut bestellt.“ Er forderte mehr Mut für die großen wichtigen Reformen ein. Der Staat dürfe nicht länger eine soziale Hängematte sein. So habe schon Ludwig Erhard, der Vater der sozialen Marktwirtschaft, vor den Folgen eines Wohlfahrtsstaats gewarnt. Die Menschen dürften nicht ihrer eigenen Verantwortung enthoben werden. Der Staat müsse sich massiv zurücknehmen, endlich umsetzten, was die Bundeskanzlerin in ihrer ersten Regierungserklärung angekündigt habe, nämlich „mehr Freiheit wagen“. Er müsse die Fesseln, die dem Mittelstand immer mehr angelegt wurden, endlich lösen, den Regulierungswahn stoppen und massiv zurückfahren. "Dabei geschieht leider derzeit das Gegenteil". Als besonders negatives Beispiel nannte er hier das Gleichstellungsgesetz. Lehnen versicherte, dass die MIT diese Themen immer wieder gemeinsam mit dem PKM (Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) mit seinen derzeit 132 Mitgliedern und damit ca. 60 Prozent der gesamten Fraktion einfordern wird, wenn es sein muss, auch gegen die Vorstellungen der Bundesregierung. Er bat den Teilnehmerkreis, hier nicht nachzulassen und mit zu helfen. Klagen alleine nütze nichts, zusammenstehen und aktiv werden, das sei und bleibe die Aufgabe der MIT.

Clemens Binninger – ebenfalls Mitglied der MIT – ging auf die derzeitige Regierungsarbeit ein. Er verteidigte die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 01.01.2007 als notwendig bei der Rekordverschuldung von insgesamt 1,5 Billionnen Euro, den Zwang zur Einhaltung der EU-Kriterien, die Notwendigkeit der Haushaltskonsolidierung und die Vereinbarung zur Senkung der Lohnnebenkosten. Als Alternative hierzu käme nur ein Eingriff in die Sozialsysteme bei Rente, ALG oder Familienförderung in Frage, da das Sparpotential bei Ausgaben bereits ausgereizt sei bzw. weitere Schritte mit dem Partner der großen Koalition nicht erreichbar seien.
MIT-Mitglied und neue CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz erläuterte ihre Ziele in der Landespolitik, insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gemeinsam will sie sich mit ihrem Kollegen Paul Nemeth intensiv für den Mittelstand einsetzen und natürlich mit der MIT abstimmen.

Für den MIT-Kreisvorsitzenden Rudolf Preiß war das 7. Jazz-Frühstück wieder eine gelungene und gesellige Veranstaltung, die in den nächsten Jahren natürlich fortgeführt werden soll. Er dankte allen Referenten und Gästen und versprach, dass der MIT-Kreisverband im engen Kontakt zu den übergeordneten MIT-Ebenen und mit den Mandatsträgern für die Ziele des Mittelstandes kämpfen werde - ist er doch selbst zusammen mit dem stellvertretenden MIT-Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden des MIT-Stadtverbandes Leonberg, Ralf Nerling, Mitglied im Landesvorstand und beide zusammen sind mit dem stellvertretenden MIT-Kreisvorsitzenden Hans-Dieter Schühle und Vorsitzenden des MIT- Stadtverbandes Böblingen auch Mitglieder im Bezirksvorstand Nord-Württemberg.

Gemeinsam für den Mittelstand aktiv : Rudolf Preiß, Hans-Dieter Lehnen, Sabine Kurtz, Clemens Binninger, Hermann Ayasse.

Gemeinsam für den Mittelstand aktiv (von links): Rudolf Preiß, Hans-Dieter Lehnen, Sabine Kurtz, Clemens Binninger, Hermann Ayasse.

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11.06.2006 | CDU-Landtagsabgeordnete in den "Startlöchern"

Parlamentsarbeit beginnt für Nemeth und Kurtz

Der am 26. März neugewählte Landtag von Baden-Württemberg tritt am Dienstag, 13. Juni um 11 Uhr zu seiner konstituierenden Sitzung in Stuttgart zusammen. Die Sitzung ist öffentlich.
Damit beginnt auch für die beiden direkt im Kreis Böblingen gewählten CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth (Wahlkreis 5, Böblingen/Sindelfingen/Schönbuch) und Sabine Kurtz (Wahlkreis 6, Leonberg/Herrenberg) offiziell die parlamentarische Arbeit.

Vor der konstituierenden Sitzung findet am Dienstag um 9.30 Uhr in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart ein Ökumenischer Gottesdienst mit den beiden Landesbischöfen Frank O. July und Gebhard Fürst statt. Wie die beiden Abgeordneten Kurtz und Nemeth in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären, wird daran die CDU-Landtagsfraktion geschlossen teilnehmen. Der Gottesdienst ist öffentlich.

Bereits am Montag, 12. Juni trifft sich um 17 Uhr die CDU-Landtagsfraktion. Dabei wird die Sitzungswoche in Stuttgart vorbereitet sowie über landespolitische Themen - unter anderem den Stand des Ärztestreiks - gesprochen.

Die Wahl des Ministerpräsidenten und dessen Vereidigung staht am Mittwoch, 14. Juni um 11 Uhr auf der Tagesordnung. Eineinhalb Stunden vor der Wahl - am Mittwoch um 9.30 Uhr - tritt die CDU-Landtagsfraktion zusammen. Die Wiederwahl von Ministerpräsident Guenther H. Oettinger gilt dabei als sicher. Nemeth und Kurtz: "Die CDU-Fraktion steht geschlossen hinter Oettinger." Die Sitzung des Landtags ist ebenfalls öffentlich.

Am Mittwoch um 12 Uhr stellt der Ministerpräsident dann sein neues Kabinett vor, dessen Zusammensetzung bereits bekannt ist.

Paul Nemeth wird dem Wirtschafts- und Petitionsausschuss des Landtags als ordentliches Mitglied angehören, während Sabine Kurtz ordentliches Mitglied in den Ausschüssen für Schule, Jugend und Sport sowie Wissenschaft, Forschung und Kunst wird. "Damit decken unsere beiden Abgeordneten wichtige Politikfelder ab, denen bei der Zukunftssicherung entscheidende Bedeutung zukommt", erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach. Die enge Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Kurtz und Nemeth komme auch in der Bestellung des gemeinsamen Büroleiters Steffen Kottmann zum Ausdruck.

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09.06.2006 | Ein „American Dream“ könnte Wirklichkeit werden

Binninger: Jugendliche können für ein Jahr in die USA

Auch im Sommer 2007 können wieder insgesamt 250 Schüler/innen und 100 junge Berufstätige mit einem Stipendium des Deutschen Bundestages für ein Jahr in die USA reisen.

Diese Möglichkeit eröffnet das zwischen dem Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA beschlossene Parlamentarische Patenschafts-Programm. Darauf weist der Bundestagsabgeordnete des Kreises Böblingen, Clemens Binninger (CDU, Sindelfingen) hin.

In den USA wohnen die Jugendlichen in Gastfamilien. Schüler/innen besuchen die High School, die jungen Berufstätigen absolvieren im Anschluss an den Collegebesuch ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Bewerben können sich Schüler/innen, die am 31. Juli des Jahres der Ausreise mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind.

Junge Berufstätige müssen bis zur Ausreise (31.07.2007) die Berufsausbildung abgeschlossen haben und dürfen zu diesem Zeitpunkt höchstens 22 Jahre alt sein.

Einzelheiten und genaue Teilnahmevoraussetzungen sind im Internet zu finden unter
www.bundestag.de/ppp

Die Bewerbung muss mit der vorgesehenen Bewerbungskarte erfolgen. Diese muss bis spätestens 1. September 2006 bei der zuständigen Austauschorganisation eingegangen sein (Datum des Poststempels ist unerheblich).

Auf der anderen Seite kommen im Rahmen dieses Austauschprogramms in jedem Sommer amerikanische Schüler/innen und junge Berufstätige nach Deutschland.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger (Sindelfingen) bittet daher die Familien der Region Böblingen um ihre Bereitschaft, einen der jungen Gäste für ein Jahr aufzunehmen.

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07.06.2006 | CDU-Kreisvorsitzender zum Ärztestreik

Heubach: Notfalls ein Alleingang des Landes

Der Böblinger CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach hat sich hinter die Forderung des baden-württembergischen Finanzministers Gerhard Stratthaus gestellt, die unterbrochenen Gespräche zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund "sofort und ohne jede Vorbedingung" wieder aufzunehmen. Heubach kritisiert in einer Pressemitteilung massiv die Räumung von Universitätsklinken: "Das ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und bodenlos für ein Land, das den Anspruch erhebt, zivilisiert sein zu wollen."

Heubach plädiert dafür, notfalls in Baden-Württemberg zu einem eigenen Abschluss zu kommen und aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder auszutreten. Dies müsse Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), dem Verhandlungsführer der Länder, "ultimativ klargemacht werden." Der CDU-Kreisvorsitzende stellt sich in diesem Zusammenhang eindeutig hinter die Grundpositionen aller Klinikärzte: "Es heisst immer, Gesundheit sei das wichtigste Gut. Deshalb müssen auch diejenigen, die eine große Verantwortung dafür tragen, enstprechend bezahlt werden sowie die notwendigen Arbeitsbedingungen vorfinden. Was nützt ansonsten der gesamte medizinische Fortschritt?"

Entschieden setzt sich Heubach ferner dafür ein, die "ausufernde Bürokratie" bei den niedergelassenen Ärzten zu stoppen. "Hier fängt für mich jede Gesundheitsreform an. Nicht nur ich habe den Eindruck, daß ein Großteil dessen, was den niedergelassenen Ärzten an unsinniger Bürokratie aufgebürdet und zugemutet wird, im Nachhinein im Papierkorb oder im Reißwolf landet." Man dürfe es nicht länger zulassen, daß sich Funktionäre jeglicher Couleur und Richtung auf dem Rücken kranker, schwerkranker und vor allem wehrloser Patientinnen und Patienten austobten.
" Wir müssen dafür Sorge tragen, daß sich alle Ärztinnen und Ärzte, egal wo und wie sie arbeiten oder forschen, wieder ungeteilt ihrer eigentlichen Aufgabe und Berufung widmen können."

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06.06.2006 | Einigung bei Biokraftstoffen und Flüssiggas begrüßt

Binninger: Rapsöl bleibt steuerfrei!

Nach langen Verhandlungen haben sich die Regierungsparteien in Berlin auf ein Gesetz zur Neuregelung der Besteuerung von Energieerzeugnissen und zur Änderung des Stromsteuergesetzes geeinigt.
Der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger hatte sich in den vergangenen Monaten in mehreren Schreiben und Gesprächen für eine günstigere Lösung für Biokraftstoffe und Flüssiggas eingesetzt:

„Viele mittelständische Unternehmen im Landkreis Böblingen, vor allem kleinere Spediteure, haben im Vertrauen auf die Politik Investitionen getätigt: Kraftfahrzeuge wurden für den Betrieb mit Biokraftstoffen oder Flüssiggas umgerüstet, Tankstellen umgebaut“, unterstrich Clemens Binninger. „Ich habe davor gewarnt, einen innovativen Markt durch den Wegfall staatlicher Anreize zu ersticken. Deshalb bin ich sehr froh, dass hier ein Einsehen stattgefunden hat.“

Abweichend vom ursprünglichen Regierungsentwurf, der eine Besteuerung von reinem Pflanzenöl ab 01.08.2006 in Höhe von 15 Ct/ltr vorsah, wird es weiterhin bei der völligen Steuerbefreiung von Pflanzenöl bleiben.
Biodiesel soll ab 01.08.2006 lediglich mit 9 Ct/ltr, und nicht wie im Regierungsentwurf vorgesehen, mit 10 Ct/ltr besteuert werden. Bezogen auf beide Punkte wurde vereinbart, dass Ende 2007 eine Überprüfung der Marktsituation durch die Bundesregierung erfolgen soll. Darüber hinaus bleibt auch Flüssiggas steuerlich begünstigt.

Mehr Information zum Thema Raps ...

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29.05.2006 | Klare Zielsetzung für künftige Arbeit

Maßgeschneidert: Paul Nemeth im Wirtschaftsausschuss

Paul NemethIm neuen Wirtschaftsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg wird der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth als ordentliches Mitglied vertreten sein.

"Die Tätigkeit in diesem wichtigen Ausschuss ist dem Wirtschaftsexperten Paul Nemeth geradezu auf den Leib geschnitten. Mit einem Wort: Maßgeschneidert", heisst es dazu in einer Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Böblingen. Im Blick auf die hohe fachliche Kompetenz des am 26. März direkt gewählten Landtagsabgeordneten hätten auch Ministerpräsident Günther Oettinger und CDU-Fraktionschef Stefan Mappus die Berufung Nemeths unterstützt.

Der als Nachfolger des langjährigen CDU-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Eugen Klunzinger im Wahlkreis Böblingen / Sindelfingen / Schönbuch gewählte Paul Nemeth freut sich auf seine zukünftige Aufgabe und hat ganz klare Zielsetzungen seiner Arbeit:
"Mein Wahlkreis 5 zeichnet sich durch Weltkonzerne und einen robusten Mittelstand aus. Hier wird landesweit die höchste Wertschöpfung pro Mitarbeiterin / Mitarbeiter erzielt. Dieser Wahlkreis bietet zudem Arbeitsplätze weit über seine Grenzen hinaus an und trägt damit zur wirtschaftlichen Prosperität von Kreis, Region und Land bei."
Er selbst sei seit 25 Jahren in der freien Wirtschaft beschäftigt und bringe sowohl als Arbeitnehmervertreter (früherer Jugendvertreter) als auch als leitender Angebstellter eine Menge Erfahrung mit, heisst es weiter in der Pressemitteilung."Auf Grund meiner Berufung in den Wirtschaftsausschuss werde ich im Wahlkreis
eine Tour mit Betriebsbesichtigungen starten. Ich möchte bis zur
Sommerpause 25 Betriebe - quer durch alle Branchen und unabhängig von der Unternehmensgröße - besuchen. Dabei möchte ich mich über die Sorgen und Nöte, vor allem über die Bürokratie, direkt vor Ort informieren", erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete. Außerdem will Nemeth in den Betrieben nachdrücklich für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze werben.
Neben dem Wirtschaftsausschuss wird Paul Nemeth auch dem Petitionsausschuss des neuen Landtags angehören, der sich am 13. Juni konstituiert. "Der Petitionsausschuss beeinhaltet für mich die Verpflichtung, Einzelschicksale nicht aus den Augen zu verlieren. Der Ausschuss erfüllt eine direkte Mittlerfunktion zwischen Bürger und Staat. Jede Petition wird individuell bearbeitet. Dem Ausschuss werden dafür besondere gesetzliche Aufklärungsbefugnisse wie das Recht auf Aktenvorlage, Auskunft und Zutritt zu den Einrichtungen des Landes gewährt", unterstreicht Paul Nemeth.

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29.05.2006 | Kreisvorsitzender der Jungen Union wiedergewählt

97 Prozent: Überzeugender Vertrauensbeweis für Thomas Riesch

Der 24-jährige Sindelfinger Gemeinderat Thomas Riesch wurde bei der Kreisjahreshauptversammlung der größten politischen Jugendorganisation Ende Mai mit einem Ergebnis von 97 Prozent in seinem Amt als Kreisvorsitzender der Jungen Union bestätigt.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Riesch auf ein anstrengendes aber auch erfolgreiches Amtsjahr zurück. „Die beiden Wahlkämpfe zur Bundes- und zur Landtagswahl haben die Junge Union im Kreis zusammengeschweißt“, so Riesch. Allein im Bundestagswahlkampf sei die JU an über 30 Veranstaltungen mit einem bis zu 20-köpfigen Wahlhelferteam im ganzen Landkreis präsent gewesen. Auch eine professionelle Jungwählerkampagne mit einer Podiumsdiskussion in Leonberg, einem Beachvolleyballturnier in Gäufelden, einem Tischkickerturnier in Sindelfingen und professionellen Werbemitteln sei von der Jungen Union erfolgreich durchgeführt worden. Im Landtagswahlkampf, der in den Wahlkreisen 5 und 6 von den Ortsverbänden organisiert worden war, habe die JU nicht hinter das große Engagement während der Bundestagswahl zurückgesteckt und sei auch mit geteilten Kräften immer noch deutlich stärkste Kraft an der Wahlkampffront gewesen.

„Trotz der großen Inanspruchnahme der Mitglieder durch die beiden Wahlkämpfe ist auch die inhaltliche Arbeit der Jungen Union auf hohem Niveau weitergelaufen“, meinte Riesch. So habe sich die politische Jugendorganisation beim Grundwerteparteitag des CDU- Kreisverbandes im Herbst mit zahlreichen Anträgen für eine pragmatische, liberal-konservative Politik eingesetzt. An die neue Bundesregierung stellte die Kreis JU in einer Pressemitteilung die Forderung, das Thema Generationengerechtigkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit zu rücken. Vom Landkreis Böblingen und den kreisangehörigen Kommunen forderte die politische Jugendorganisation die Überprüfung der Mitgliedschaft im kommunalen Arbeitgeberverband. Zum Thema Europäische Außen- und Sicherheitspolitik veranstaltete der Kreisverband eine Klausurtagung mit dem jungen CDU-Europaabgeordneten Daniel Caspary. Weitere Höhepunkte des letzten Jahres seien die Neugründung des JU-Stadtverbands Renningen sowie die Exkursion zum exklusiven Privatflugbereich des Stuttgarter Landesflughafens gewesen.

Pfiffige Kampagne

„Das nächste Amtsjahr wollen wir mit einer Neumitgliederkampagne beginnen“, erklärte Riesch in der Vorstellungsrede vor seiner Wiederwahl. Mit einer pfiffigen Werbekampagne unter dem Motto „Da simmer dabei“ werde die Junge Union bei den Straßenfesten und Hocketsen im Landkreis für das politische Engagement junger Menschen werben. Inhaltliche Schwerpunkte will Riesch zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, Ausbildungsmarkt und Strukturwandel im Landkreis setzen. Der Anteil der unter 25-Jährigen in der Arbeitslosenstatistik sei auch im Kreis Böblingen überdurchschnittlich hoch. „Für einen der wirtschaftsstärksten Landkreise in Deutschland ist das ein Armutszeugnis“, betonte Riesch. Hier müsse dringend nach neuen Konzepten gesucht werden, um mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze für junge Menschen zu schaffen. Vor allem müssten Landkreis und Kommunen endlich Strategien entwickeln, um dem anhaltenden Strukturwandel zu begegnen. „Wenn die Rentabilität des produktiven Sektors zurückgeht und Arbeitsplätze abgebaut werden, ist die Politik in der Pflicht, gezielt Unternehmen für die Arbeitsplätze von morgen anzuwerben und zu fördern“. Wichtige Themen, mit denen sich die Junge Union im nächsten Jahr beschäftigen wolle, seien aber auch die Konsolidierung des Kreishaushalts und die Umsetzung von Betreuungsangeboten für Kinder und Schüler im Landkreis. „Vor allem das Land steht in der Pflicht, die kommunale Ebene bei der Umsetzung des Projekts „Kinderland Baden-Württemberg“ finanziell nicht im Regen stehen zu lassen“, forderte Riesch am Ende seiner Rede. Deswegen wolle die JU den Umsetzungsprozess der Versprechen aus der Landtagswahl kritisch begleiten.

Grußworte hielten der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach, der Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, der Bezirksvorsitzende der Jungen Union Nordwürttemberg, Steffen Bilger, der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung, Johann Singer, der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Michael Rombs für die CDA und der Renninger JU-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Walker, der auch dem CDU-Kreisvorstand angehört.
Mit Linda Hahner aus Sindelfingen und dem CDU-Kreispressereferenten Manuel Benda aus Ehningen waren zudem zwei weitere junge CDU-Kreisvorstandsmitglieder und aktive JU-Mitglieder zur Kreishauptversammlung nach Renningen gekommen.

Wolfgang Heubach, der der Jungen Union als Gründungsmitglied und JU-Aktiver in den 50-er und 60-er Jahren besonders verbunden ist, hob die Bedeutung der politischen Jugendorganisation in der „Kreis-Böblingen-Partei“ CDU hervor, die mit ihren vielfältigen Vereinigungen die einzige und unverwechselbare Volkspartei im Landkreis sei. Paul Nemeth, der in den 90-er Jahren ebenfalls an der Spitze des JU-Kreisverbands stand, bedankte sich auch im Namen der Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz sowie des Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger für die große Unterstützung der Jungen Union in den zurückliegenden Wahlkämpfen.

Zeichen der Geschlossenheit

Mit durchweg guten Ergebnissen für die Kandidatinnen und Kandidaten waren die Vorstandswahlen der Kreis-JU ein Zeichen der Geschlossenheit: Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden der 30-jährige Herrenberger Dirk Dannenfeld und die 23-jährige Ina Waegerle, ebenfalls Herrenberg, gewählt. Neuer Finanzreferent ist Swen Menzel aus Herrenberg, neue Pressereferentin ist die Böblingerin Sofia Borodulina. Im Amt des Schriftführers bestätigt wurde der Aidlinger Matthias Eisenhardt. Kreisgeschäftsführer bleibt der Sindelfinger Hanno Kreuter, Internetbeauftragter der Böblinger Martin Schmer. Als Beisitzer wurden aus Herrenberg Frieder Hiller und Alexander Burr, aus Sindelfingen Steffi Plenio und Michael Pogadl, aus Böblingen Hannes Hartmann, aus Renningen Sandra Ost, aus Leonberg Adrian Messe und aus Ehningen Martin Merkel gewählt.

Aus beruflichen Gründen kandidierten der langjährige Finanzreferent Joachim Benda und die bisherige stellvertretende Vorsitzende Kerstin Hartmann nicht mehr für den Kreisvorstand. Ebenso schieden der bisherige Pressereferent Steffen Schuldis sowie die Beisitzer Hanna Rapp, Gitsios Gitsioudis, Lorenza Tavano und Thomas Kühn aus dem Vorstand aus. Der Kreisvorsitzende Thomas Riesch bedankte sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern für ihre Mitarbeit. Besonders hob er die Verdienste von Joachim Benda hervor: „Joachim hat über vier Jahre hinweg den Schatz der Kreis JU nicht nur gehütet, sonder beständig vermehrt. Auf ihn war immer Verlass“.

Ein großer Dank ging aber auch an den neuen JU-Stadtverband Renningen unter der Führung von Andreas Walker, der die Kreisjahreshauptversammlung in perfekter Weise ausrichtete.


Das neue Kreispräsidium der Jungen Union (von links): Dirk Dannenfeld, Thomas Riesch, Sofia Borodulina, Hanno Kreuter und Ina Waegerle.

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25.05.2006 | Landtag von Baden-Württemberg

Sabine Kurtz Mitglied in ihrem Wunsch-Ausschuss

Die am 26. März als Nachfolgerin von Wolfgang Rückert direkt gewählte CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz (Leonberg) wird Mitglied in ihrem Wunsch-Ausschuss. In der jüngsten Sitzung der CDU-Landtagsfraktion wurde Kurtz als ordentliches Mitglied im wichtigen Ausschuss für Schule, Jugend und Sport benannt.

"Die Bildungspolitik ist ein zentrales Landesthema", unterstreicht die CDU-Landtagsabgeordnete in einer Pressemitteilung. Insbesondere möchte sie dabei an der Umsetzung des von Ministerpräsident Günther Oettinger initiierten Projektes "Kinderland Baden-Württemberg" aktiv mitwirken. "Das habe ich im zurückliegenden Wahlkampf immer betont. Als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern bin ich überzeugt davon, hier viele nützliche Erfahrungen mit einbringen zu können." Die CDU-Landtagsabgeordnete kann bei ihrer zukünftigen Arbeit nicht zuletzt auch auf ihren "guten Draht" zum baden-württembergischen Kultusministerium bauen: Staatssekretär Wacker habe sie im Wahlkampf unterstützt und mit Kultusminister Rau verbinde sie ihre langjährige Tätigkeit als parlamentarische Beraterin der CDU-Landtagsfraktion.

Besonders glücklich ist Sabine Kurtz auch über ihre Berufung in den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst. "Ich freue mich auf dieses Themenfeld. Denn die Verzahnung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft kommt gerade bei uns im Kreis Böblingen eine überragende Bedeutung zu." Zudem würden auch zu Wissenschaftsminister Prof. Frankenberg gute Kontakte bestehen.

Die konstituierende Sitzung des neuen Landtags ist für den 13. Juni terminiert. Zuvor findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Ihr Büro im Landtag wird Sabine Kurtz ebenfalls bis Mitte Juni beziehen. Ein Büroleiter ist bereits eingestellt. Seit ihrer Wahl am 26. März ist Sabine Kurtz "intensiv im Wahlkreis" unterwegs: Neben zahlreichen Terminen und Gesprächen nehme sie sich insbesondere der Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Kommunen bei den verschiedensten Behörden an.

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10.04. | Für drei Jahre nach Den Haag verabschiedet

"Großer Bahnhof" der Kreis-CDU für Astrid Neff

"Sie haben ihrer Heimatregion, dem Schönbuch, Stimme, Gesicht und Gewicht gegeben!" Dies erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach bei der Verabschiedung von Astrid Neff (Waldenbuch) unter dem Beifall der rund 80 Anwesenden auf einem "Kleinen Parteitag" in Böblingen. Neff, die führende Positionen in der CDU bekleidete, zieht - berufsbedingt durch ihren Ehemann - für die nächsten drei Jahre mit ihrer Familie nach Den Haag in den Niederlanden. Diese Veränderung habe sich kurzfristig ergeben, sagte Heubach.

Der CDU-Kreisvorsitzende erklärte, Astrid Neff habe seit ihrem Eintritt 1998 gewissermassen eine Blitzkarriere in der CDU gemacht. So sei sie seit März 1999 Vorstandsmitglied des CDU-Stadtverbandes Waldenbuch, gehörte seit Oktober 1999 dem Gemeinderat ihrer Heimatstadt an, war zwei Jahre Stadtverbandsvorsitzende in Waldenbuch und sei seit dem Jahr 2000 stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Böblingen. Darüberhinaus leite Astrid Neff seit Januar 2001 äußerst erfolgreich die Frauen-Union im Kreis Böblingen. Von besonderer Bedeutung sei es auch, daß sie im März 2000 zur Zweitkandidatin des CDU-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Eugen Klunzinger gewählt wurde. Darüberhinaus wies Heubach auch auf die Tätigkeit von Astrid Neff als Mitglied des CDU-Bezirksvorstandes Nordwürttemberg hin. "Sie sind ein großer Aktivposten für die CDU gewesen". Der Kreisvorsitzende dankte Neff für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und bescheinigte ihr, das Erscheinungsbild der CDU in der Stadt Waldenbuch sowie im Kreis Böblingen ganz entscheidend mitgeprägt zu haben. "Ich habe an Ihnen immer besonders geschätzt, daß Sie stets eine eigene, klare Meinung hatten, und diese auch zum Ausdruck brachten."

Den Umzug nach Den Haag bezeichnete Heubach als "Aufbruch nach Europa", der für eine CDU-Politikerin wie Astrid Neff nur konsequent sei, "weil die CDU die Europa-Partei war, ist und bleibt". Nachdem der frühere Kreispressesprecher Steffen Straube-Kögler berufsbedingt seit gut einem Jahr in Brüssel weile, habe man künftig mit Astrid Neff in Den Haag ein weiteres Standbein der Kreis-CDU in Europa.

Mit dem "Abschiedssegen für eine Freundin" von Hans Dieter Hüsch bedankte sich Heubach bei Astrid Neff und überreichte ihr zum Abschied einen kleinen Bildband des Kreises Böblingen sowie einen bunten Blumengruss.

In ihren Dankesworten sagte Astrid Neff, daß ihr die Arbeit in der CDU große Freude bereitet habe. "Ich bin gern aktiv, mische mich ein, bewege gerne Dinge und habe Visionen." Sie blicke auf "schöne Jahre" zurück. Ihre Wahl zur Zweitkandidatin von Prof. Dr. Eugen Klunzinger umschrieb Astrid Neff mit den Worten "Zweitkandidatinnen Jahre sind Lehrjahre."

Abschied nach Europa (von links): CDU-Landtagsabgeordneter Wolfgang Rückert, der frühere CDU-Kreisvorsitzende Dr. Reiner Heeb, Astrid Neff und CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach.

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09.04.2006 |

Wolfgang Heubach: Stuttgart profitiert von Region

Als "absurd und realitätsfern" hat der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Böblingen, Wolfgang Heubach, den Streit um die Region Stuttgart bezeichnet. Er stehe uneingeschränkt hinter der Position von Regionalpräsident Jürgen Fritz, erklärt Heubach in einer Pressemitteilung.

Nicht nachvollziehbar seien für ihn Klagen aus der Landeshauptstadt, wonach Stuttgart in der Region finanziell benachteiligt sei. "Genau das Gegenteil ist richtig: Stuttgart profitiert von der Region", betont der Böblinger CDU-Kreisvorsitzende. Als eines von vielen Beispielen nannte er die neue Landesmesse auf den Fildern

Heubach warnte davor, bei der Ausgestaltung der Europäischen Metropolregion Stuttgart ein "politisches Schattenboxen" zu veranstalten. "Hier ist die Region erste Adresse und sonst niemand". Offensichtlichen Bestrebungen des Stuttgarter Oberbürgermeisters Schuster, mit einer Art Nachbarschaftsverband die Region "auszuhebeln", erteilte er eine klare Absage: "Wir werden an der Region nicht rütteln lassen!" Die Region sei längst im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger angekommen. Heubach erinnerte in diesem Zusammenhang an die "große Begeisterung", die vor noch nicht allzu langer Zeit bei der Olympiabewerbung geherrscht habe. "Ich empfehle dringend, vor dem Hintergrund eines gewachsenen Regionalbewusstseins die Scheuklappen wieder einzupacken und die unbestreitbaren Chancen und Möglichkeiten der Region entschlossen und kraftvoll zu nutzen." Nicht zuletzt durch die Direktwahl sei die Regionalversammlung auch als Parlament demokratisch legitimiert. Allles andere würden die Menschen nicht verstehen. Anstatt sich weiter zu streiten gelte es, sich wichtigen Zukunftsplanungen zuzuwenden und hier die Kräfte zu bündeln. "Beispielsweise bei der Jahrhundertchance Stuttgart 21".

Wie Heubach abschliessend erklärt, sei über die von der Stadt Stuttgart aufgeworfenen Fragen auch in der jüngsten CDU-Kreisvorstandssitzung in Böblingen gesprochen worden. Dem anwesenden Regionalrat Rainer Ganske, der über den aktuellen Stand der Entwicklung berichtete, sei dabei ein ganz eindeutiges Meinungsbild und eine klare Botschaft mit auf den Weg gegeben worden: "Wir stehen in diesen Fragen hinter der Region, der CDU-Fraktion unter Joachim Pfeiffer sowie hinter Regionalpräsident Jürgen Fritz!"

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07.04.2006 |

Jahreshauptversammlung der CDU Renningen / Malmsheim

Der CDU-Stadtverbandvorsitzende Heinrich Kossok begrüßt die Anwesenden und ging dann zur Tagesordnung über. Als erstes erfolgte die Entlastung von Waltraud Walter durch den Kassenprüfer Heinz Rexer, der der Schatzmeisterin unseres Stadtverbandes lobte und ihr für ihre korrekte Arbeit dankte.

Anschließend ehrte ein gut gelaunter Bundestagsabgeordneter Clemens Binninger unseren Parteifreund und Stadtrat Maurus Holtermann aus Malmsheim für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU. Als Auszeichnung überreichte er ihm die Ehrennadel der CDU samt zugehöriger Ehrenurkunde.
Hartmut Schab ist ebenfalls 25 Jahre dabei, Friedrich Günther 30 Jahre, und Rudolf Pfitzner bringt es sogar auf 40 Jahre. Alle drei Herren waren an diesem Tage jedoch verhindert, deshalb von uns allen: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum.

Heinrich Kossok, Clemens Binninger gratulieren Maurus Holtermann zum 25-Jährigen

Clemens Binninger bedankte sich zuerst - auch im Namen von Sabine Kurtz - für die aktive Mitarbeit im Landtags-Wahlkampf und nahm dann Stellung zu brennenden Themen der Zeit und seiner Arbeit in Berlin. Er berichtete aus den Haushaltsdebatten und begründete die Ausgaben der Regierung. Nur 1/4 des gesamten Haushalts stünden für Neu-Investitionen zur Verfügung, der Rest wird gebraucht für Verpflichtungen wie Arbeitslosengeld 2, Zinsen u.v.m. Er kommentierte die Vorkommnisse an der Rütli-Schule in Berlin und zeigte Lösungsmöglichkeiten auf.

Aus Termingründen musste er uns vorzeitig verlassen, um der CDU Gäufelden seine Aufwartung zu machen, die an diesem Abend ebenfalls ihre Jahreshauptversamlung abhielten.

Peter Landsberg lieferte einen ausführlichen Bericht aus dem Kreistag und informierte uns ausführlich über die Themen „Krankenhausfusion“ und „Auswirkungen von Hartz IV“ auf den Kreistags-Haushalt und künftige Vorhaben.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Weiß schilderte die kommunale Entwicklung in Renningen und nahm Bezug zu den Themen Neubaugebiet Kelten-/ Alemannenstraße, Umbau von Waldhorn-Areal bzw. Bachstraße, Planung Altenheim in Malmsheim und Ganztagsbetreuung an den Renninger Schulen. Es folgte eine rege Diskussion, denn dies waren Themen, die jeden Renninger besonders interessieren.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde durch den Internetbeauftragten Arno Pfleghar angeregt, mit einer Aufwertung der CDU-Internetseite für größeres Interesse seitens der Renninger Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Das derzeitige Internet-Angebot könnte z.B. mit Kurznachrichten und Meinungsumfragen zu regionalen oder Renninger Ereignissen erweitert werden, deren Ergebnisse sofort nach Stimmabgabe sozusagen „live“ zur Verfügung stünden.

Gegen 22 Uhr bedankte sich Heinrich Kossok noch einmal bei den Anwesenden für die Unterstützung und die tadellose Zusammenarbeit im letzten Jahr und beendete den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung.

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06.04.2006 | „Woche für das Leben“ - Gemeinsame Erklärung

„Würde und Recht auf Leben von Kindern unantastbar“

In einer gemeinsamen Erklärung rufen die Kreisvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Barbara Dyba-Roth, der Vorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) im Kreis Böblingen, Dr. Andreas Weidling sowie der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach zur Teilnahme an den Veranstaltungen und Gottesdiensten der diesjährigen "Woche für das Leben" auf.

Unter dem Motto „Von Anfang an uns anvertraut. Menschsein beginnt vor der Geburt“ findet vom 29. April bis 6. Mai die „Woche für das Leben“ statt. Die gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und der EKD ausgerichtete Woche steht in den Jahren 2005 bis 2007 unter dem Leitmotiv „KinderSegen – Hoffnung für das Leben“. Vom 29. April bis 6. Mai finden in zahlreichen Kirchengemeinden, Verbänden und kirchlichen Einrichtungen in ganz Deutschland Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Gottesdienste statt.

Bundesweit wird diese ökumenische Aktion am 29. April in Stuttgart eröffnet. Geplant sind ein Festgottesdienst in der St. Eberhardkirche, ein Podiumsgespräch sowie ein "Markt der Möglichkeiten" im Rathaus.
Dyba-Roth, Dr. Weidling und Heubach unterstreichen in einer Pressemitteilung: „Die Würde und das Recht auf Leben von Kindern sind unantastbar!“ Die „Woche für das Leben“ mache allen Mut, die gemeinsame Verantwortung dafür zu übernehmen, damit Kinder leben können und Mütter und Väter unterstützt werden, die ihnen anvertrauten Kinder anzunehmen.
Kardinal Karl Lehmann, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, habe Recht, wenn er feststelle, daß unsere Gesellschaft nicht in ausreichendem Maße menschen- und lebensfreundlich ist, um Kindern Raum zu geben. Dieser Tendenz zur Lebensfeindlichkeit setze - um Lehmann weiter zu zitieren - die „Woche für das Leben“ eine Botschaft der Hoffnung und der Lebensbejahung entgegen.
Die ökumenische Aktion biete vor allem auch Gelegenheit, über Konfliktsituationen zu sprechen, wie sie Bischof Dr. Wolfgang Huber, der Vorsitzende des Rates der EKD, skizziert habe, wonach auf jedes fünfte lebend geborene Kind ein Schwangerschaftsabbruch komme. „Darüber müssen wir offen reden“.
Wie es in der gemeinsamen Pressemitteilung weiter heisst, komme es neben einem veränderten Bewusstsein in der Gesellschaft entscheidend auf neue Impulse in der Familienpolitik an. Hierzu biete sich das von Ministerpräsident Günther Oettinger initiierte Projekt „Kinderland Baden-Württemberg“ gewissermassen als „Initialzündung“ an. „Wertesystem und Familienpolitik müssen in Einklang gebracht werden“, betonen Barbara Dyba-Roth, Dr. Andreas Weidling und Wolfgang Heubach.

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06.04.2006 | Stuttgarts Aufstieg in Top Ten mit seinem Namen verbunden

Claus Bühnert geht zur Thieme-Gruppe

Claus Bühnert (50), Leiter der SMK-Unternehmensbereiche Kongressbüro Stuttgart und Messe Congress Centrum Stuttgart & Gastveranstaltungen, verlässt nach 13 Jahren die Messe Stuttgart und wird - voraussichtlich ab Juni - den Bereich "Thieme.congress" in der Thieme Verlagsgruppe in Stuttgart übernehmen.

Ende 1992 begann Claus Bühnert seine Tätigkeit bei der Messe Stuttgart als Leiter des Kongressbüros. Unter seiner Führung wurde die Vermarktung der Stuttgarter Kongresszentren forciert, deren Marktstellung national und international gestärkt und die Servicepalette für Kongressveranstalter kontinuierlich ausgebaut. Stuttgart konnte sich schließlich unter den TOP Ten der deutschen Kongressdestinationen etablieren.

Seit vier Jahren ist Bühnert außerdem in Personalunion für das Messe Congress Centrum Stuttgart (MCCS) und für die Gastveranstaltungen auf dem Killesberg zuständig. Vor diesem Hintergrund hat er sich seit Baubeginn der neuen Messe Stuttgart im September 2004 auch der Vermarktung des neuen Internationalen Congresscenters Stuttgart (ICS) angenommen. Zwischenzeitlich konnten schon einige bedeutende Kongresse gewonnen werden, die noch nie zuvor in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gastierten.

Claus Bühnert engagiert sich seit Jahren auch für die deutsche Kongressbranche. So führt er seit 2001 die deutsche Gruppe innerhalb des internationalen Kongressdachverbandes ICCA (International Congress & Convention Association).

Bühnert, der in Weissach wohnt, ist seit Juni 1997 Vorsitzender der CDU Region Stuttgart. Von 1997 bis 2000 war Claus Bühnert Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Böblingen und von 1988 bis 1992 CDU-Bezirksgeschäftsführer.

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