04.01.2006 |
Ministerpräsident Oettinger
startet Ausbau der A 8
Weiterer Schritt
zur durchgängigen Modernisierung der A 8 zwischen
Karlsruhe und Stuttgart
Einer der ältesten Autobahnabschnitte
im Land wird endlich ausgebaut. Ministerpräsident Günther
H. Oettinger leitetete am Mittwoch, 4. Januar 2006,
zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin
beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung,
Frau Karin Roth MdB, mit einem
feierlichen ersten Spatenstich den Baubeginn
für den sechsspurigen Ausbau der Bundesautobahn A 8 zwischen
Heimsheim und Leonberg ein.
„Mit dem Ausbau wird ein weiterer Schritt zur durchgängigen
Modernisierung der A 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart
gemacht. Die
noch nicht ausgebauten Abschnitte der A 8 gehören zu den ältesten
Autobahnstrecken in Baden-Württemberg“, so MP Oettinger.
Die Streckenführung und Bausubstanz der in der zweiten Hälfte
der 30er Jahre gebauten Autobahnabschnitte seien den Erfordernissen
schon lange nicht mehr gewachsen und führten zu den bekannten Staus.
Der Ausbau auf einen Querschnitt mit sechs Fahrstreifen und beidseitigen
Standstreifen werde den Verkehrsablauf nachhaltig beschleunigen, bekräftigte
Regierungspräsident Andriof.
Das Autobahnprojekt stehe in einem baulichen und
verkehrlichen Zusammenhang mit dem bereits begonnenen
Neubau der
B 295 zwischen Leonberg und Renningen. Beide Vorhaben
würden in der neuen Anschlussstelle
Leonberg-West miteinander verknüpft. Dadurch könne
die heutige B 295 aus der überdurchschnittlich hoch belasteten
Ortslage von Leonberg herausgenommen und eine
weitgehende Entlastung der Anwohner
erreicht werden.
Die ausgebaute B 295 übernimmt eine
Autobahnzubringer-Funktion für die Städte Calw und Weil
der Stadt und stelle darüber
hinaus zusammen mit dem ebenfalls im Bau befindlichen
Neubau der B 464 zwischen Renningen und Sindelfingen
eine gute Verbindung der Räume
Leonberg und Sindelfingen her.
Das rund 10 Kilometer lange Teilstück der A 8 zwischen Heimsheim
und Leonberg werde zusammen mit dem 3,4 Kilometer langen
Ausbau der B 295 von Leonberg nach Renningen rund 103 Millionen
Euro kosten. Die
Fertigstellung beider Projekte einschließlich der
neuen Anschlussstellen Leonberg-West und Rutesheim werde
bis 2008 angestrebt.
Auch in Zukunft werde die Hauptlast des Verkehrs
von der Straße zu tragen sein. So
seien für Baden-Württemberg
bis zum Jahr 2015 Verkehrszuwächse von über 60 Prozent
im Güterverkehr und 20 Prozent im Personenverkehr prognostiziert.
Der
durch die Erweiterung stark angewachsene europäische
Binnenmarkt mit seinem obersten Grundsatz des freien Personen-
und Warenverkehrs
werde diesen Trend noch verstärken. Deshalb seien der fortlaufende
Ausbau des vorhandenen Straßennetzes sowie eine sparsame
und möglichst
umweltschonende aber konsequente Netzergänzung unabdingbar.
Nur durch eine entsprechend leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur
könne
der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg mit seinen über
4 Millionen Arbeitsplätzen gesichert werden. 
Über das Erscheinen der JU-Stadtverbände
Renningen und Enzkreis zeigte sich Ministerpräsident Oettinger
sehr erfreut und bekundete auch seine Freude über einen neuen
JU-Stadtverband Renningen. Gegenüber dem Stadtverbandvorsitzenden
der JU Andreas Walker äußerte
er sich sehr optimistisch: „Ich bin
froh, dass Ihr in Renningen wieder anpackt!“
Quelle: Junge Union
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