Albrecht Stickel stellt sich den Gästen vor
Albrecht Stickel hat sich den Gästen als Landtagskandidat und Nachfolger von Sabine Kurtz vorgestellt. Er verfügt über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung und bringt umfassende Kenntnisse aus der kommunalen Praxis mit. Die anstehende Landtagswahl hebt er als besonders bedeutend hervor. Es sind zentrale Weichenstellungen erforderlich und politische Schwerpunkte müssen neu gesetzt werden. Stickel betonte, dass seine inhaltlichen Schwerpunkte insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Kommunen liegen. Die Wirtschaft bezeichnete er als Grundlage für alles, was gesellschaftlich und politisch angestrebt werde.
In seiner Rede sprach Albrecht Stickel verschiedene Themenfelder an. Im Bereich Bildung bekannte er sich ausdrücklich zum mehrgliedrigen Schulsystem. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit von Investitionen in Bildung, insbesondere im frühkindlichen Bereich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der beruflichen Ausbildung. Beim Thema Wirtschaft forderte Stickel eine stärkere Ermöglichungskultur innerhalb der Behörden sowie den Abbau unnötiger Bürokratie. Verlässliche Rahmenbedingungen seien entscheidend, dazu zählten unter anderem ausreichend Wohnraum für Fachkräfte sowie eine verlässliche und bezahlbare Kinderbetreuung.
Im Bereich Sicherheit sprach sich Stickel für eine gut ausgestattete Polizei aus. Zudem sei eine Überarbeitung des Polizeigesetzes notwendig. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden müsse weiter gestärkt werden. Ein weiterer zentraler Punkt seiner Ausführungen waren die Kommunen. Diese müssten bei der Vielzahl ihrer Aufgaben entlastet werden. Ziel sei eine Stabilisierung der Kommunalfinanzen sowie die Übertragung von mehr Verantwortung in die Fläche. Abschließend wurde betont, dass der Erfolg bei der Landtagswahl maßgeblich von der Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler abhängt. In diesem Zusammenhang wurde zu einem intensiven Haustürwahlkampf aufgerufen. Der Wahlkreis 6 schätze er dabei als weiterhin stark ein, geprägt durch gut organisierte Kommunen, innovative und fleißige Unternehmerinnen und Unternehmer sowie engagierte Ehrenamtliche.
Nach einer musikalischen Einlage sprach Ministerin Warken zu uns.
Rede Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Die Ministerin führte aus, dass die politischen Spannungen im Land spürbar sind. Vertrauen in staatliches Handeln ist verloren gegangen, während gleichzeitig die Erwartungen an Politik hoch bleiben. Viele Bürgerinnen und Bürger erleben steigende Preise, Inflation und zunehmende Geldsorgen. Themen wie die hausärztliche Versorgung oder lange Wartezeiten im Gesundheitswesen verstärken dieses Gefühl.
Gerade in dieser Situation braucht das Land eine CDU mit einem klaren politischen Kompass. Dieser Anspruch ist Ansporn und Verpflichtung zugleich: Verantwortung zu übernehmen, Lösungen zu erarbeiten und die soziale Marktwirtschaft weiterzuentwickeln. „Einfach mal machen“ reicht dabei nicht immer aus – Reformen müssen durchdacht, finanzierbar und sozial ausgewogen sein.
Vertrauen zurückgewinnen durch Reformbereitschaft
Die Rentenreform ist ein Beispiel für die bestehende Diskrepanz zwischen Zustimmung und Vertrauen: 82 Prozent der Menschen halten eine Reform für notwendig, aber nur rund 20 Prozent trauen der aktuellen Regierung zu, diese auch umzusetzen. Dieses Misstrauen zeigt, wie wichtig Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit in der politischen Arbeit sind.
Ziel muss es sein, weniger öffentlich zu streiten und stattdessen tragfähige Lösungen zu finden. Reformen anzupacken bedeutet dabei auch, ehrlich zu benennen, was möglich ist – und was nicht. Veränderung heißt nicht automatisch, dass alles besser wird, aber ohne Veränderung wird es nicht gelingen, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Gesundheitswesen: Viel Einsatz, aber Reformbedarf
Deutschland gibt im internationalen Vergleich sehr viel Geld für Gesundheit aus, ist jedoch nicht entsprechend gesund. Während es viele Arztkontakte gibt, bestehen gleichzeitig Probleme wie Doppelbehandlungen, lange Wartezeiten und ein schwieriger Zugang zu Fachärzten. Vor allem im Bereich Prävention besteht deutlicher Nachholbedarf.
Eine bessere Steuerung im System ist notwendig. Künftig sollte der Weg grundsätzlich über den Hausarzt führen, ergänzt durch eine Termingarantie für Facharztbesuche. Digitale Ersteinschätzungstools, eine stärkere Vernetzung der Nummern 116 117 und 112 sowie eine zentrale Termindatenbank mit elektronischer Überweisung können dazu beitragen, Behandlungen zielgerichteter zu gestalten. Auch der Notfallbereich muss neu aufgestellt werden.
Krankenhaus- und Apothekenreform
Die Krankenhausreform soll Klarheit darüber schaffen, wo welche Versorgung angeboten wird – ohne dabei Einrichtungen pauschal etwas wegzunehmen. Eine verlässliche Grund- und Regelversorgung in der Fläche bleibt essenziell, während spezialisierte Leistungen dort gebündelt werden sollen, wo entsprechende Expertise vorhanden ist, auch wenn längere Fahrtzeiten in Kauf genommen werden müssen. Gleichzeitig müssen Krankenhäuser wirtschaftlicher arbeiten, um Kommunen zu entlasten. Pflegekräfte sollen stärker eingebunden und ihre Kompetenzen besser genutzt werden, indem Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und im Team organisiert werden.
Auch Apotheken sollenkünftig mehr Verantwortung übernehmen, etwa durch Impfangebote oder Diabetessprechstunden. Diese Ausweitung der Aufgaben erfordert jedoch klare Regelungen und eine funktionierende Erreichbarkeit – überlastete Telefonleitungen dürfen kein Dauerzustand sein.
Reformen mit Augenmaß
Der notwendige Wandel erfordert Veränderungsbereitschaft – im System, aber auch bei jedem Einzelnen. Dabei geht es nicht darum, den Sozialstaat zu kappen. Ziel ist ein ehrlicher Umgang mit den Herausforderungen, ohne soziale Kälte zu erzeugen. Reformgesetze müssen zügig auf den Weg gebracht werden, um das System zukunftsfest zu machen. Konrad Adenauer brachte es auf den Punkt: „Wir können nicht zaubern, wir können aber arbeiten.“
Zuversicht und politischer Ausblick
Das politische Ziel der Landtagswahl ist klar formuliert: Villa Reitzenstein. Manuel Hagel steht dabei für einen klaren Kompass. Mit vereinten Kräften, neuen Ideen und Formaten wie dem Haustürwahlkampf – verkörpert durch Kandidaten wie Albrecht Stickel – sollen alle Kräfte mobilisiert werden.
Der Anspruch bleibt, Verantwortung zu übernehmen, Reformen mutig anzugehen und das Land zukunftsfähig aufzustellen – mit Zuversicht und Bodenhaftung.
Mit einem herzlichen Glückauf an die Teilnehmenden beendete sie ihre Rede.
In den Schlussworten sprach Marc Biadacz ebenfalls zum Reformbedarf und empfahl den Gästen zur Wahl zu gehen und vor allem Albrecht Stickel zu wählen.
Mit einem Sektempfang und vielen guten Gesprächen ließen wir den Neujahrsempfang 2026 ausklingen.
Joachim Oehler
Vorsitzender CDU Weil der Stadt
Albrecht Stickel stellt sich den Gästen vor
Albrecht Stickel hat sich den Gästen als Landtagskandidat und Nachfolger von Sabine Kurtz vorgestellt. Er verfügt über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung und bringt umfassende Kenntnisse aus der kommunalen Praxis mit. Die anstehende Landtagswahl hebt er als besonders bedeutend hervor. Es sind zentrale Weichenstellungen erforderlich und politische Schwerpunkte müssen neu gesetzt werden. Stickel betonte, dass seine inhaltlichen Schwerpunkte insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Kommunen liegen. Die Wirtschaft bezeichnete er als Grundlage für alles, was gesellschaftlich und politisch angestrebt werde.
In seiner Rede sprach Albrecht Stickel verschiedene Themenfelder an. Im Bereich Bildung bekannte er sich ausdrücklich zum mehrgliedrigen Schulsystem. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit von Investitionen in Bildung, insbesondere im frühkindlichen Bereich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der beruflichen Ausbildung. Beim Thema Wirtschaft forderte Stickel eine stärkere Ermöglichungskultur innerhalb der Behörden sowie den Abbau unnötiger Bürokratie. Verlässliche Rahmenbedingungen seien entscheidend, dazu zählten unter anderem ausreichend Wohnraum für Fachkräfte sowie eine verlässliche und bezahlbare Kinderbetreuung.
Im Bereich Sicherheit sprach sich Stickel für eine gut ausgestattete Polizei aus. Zudem sei eine Überarbeitung des Polizeigesetzes notwendig. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden müsse weiter gestärkt werden. Ein weiterer zentraler Punkt seiner Ausführungen waren die Kommunen. Diese müssten bei der Vielzahl ihrer Aufgaben entlastet werden. Ziel sei eine Stabilisierung der Kommunalfinanzen sowie die Übertragung von mehr Verantwortung in die Fläche. Abschließend wurde betont, dass der Erfolg bei der Landtagswahl maßgeblich von der Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler abhängt. In diesem Zusammenhang wurde zu einem intensiven Haustürwahlkampf aufgerufen. Der Wahlkreis 6 schätze er dabei als weiterhin stark ein, geprägt durch gut organisierte Kommunen, innovative und fleißige Unternehmerinnen und Unternehmer sowie engagierte Ehrenamtliche.
Nach einer musikalischen Einlage sprach Ministerin Warken zu uns.
Rede Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Die Ministerin führte aus, dass die politischen Spannungen im Land spürbar sind. Vertrauen in staatliches Handeln ist verloren gegangen, während gleichzeitig die Erwartungen an Politik hoch bleiben. Viele Bürgerinnen und Bürger erleben steigende Preise, Inflation und zunehmende Geldsorgen. Themen wie die hausärztliche Versorgung oder lange Wartezeiten im Gesundheitswesen verstärken dieses Gefühl.
Gerade in dieser Situation braucht das Land eine CDU mit einem klaren politischen Kompass. Dieser Anspruch ist Ansporn und Verpflichtung zugleich: Verantwortung zu übernehmen, Lösungen zu erarbeiten und die soziale Marktwirtschaft weiterzuentwickeln. „Einfach mal machen“ reicht dabei nicht immer aus – Reformen müssen durchdacht, finanzierbar und sozial ausgewogen sein.
Vertrauen zurückgewinnen durch Reformbereitschaft
Die Rentenreform ist ein Beispiel für die bestehende Diskrepanz zwischen Zustimmung und Vertrauen: 82 Prozent der Menschen halten eine Reform für notwendig, aber nur rund 20 Prozent trauen der aktuellen Regierung zu, diese auch umzusetzen. Dieses Misstrauen zeigt, wie wichtig Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit in der politischen Arbeit sind.
Ziel muss es sein, weniger öffentlich zu streiten und stattdessen tragfähige Lösungen zu finden. Reformen anzupacken bedeutet dabei auch, ehrlich zu benennen, was möglich ist – und was nicht. Veränderung heißt nicht automatisch, dass alles besser wird, aber ohne Veränderung wird es nicht gelingen, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Gesundheitswesen: Viel Einsatz, aber Reformbedarf
Deutschland gibt im internationalen Vergleich sehr viel Geld für Gesundheit aus, ist jedoch nicht entsprechend gesund. Während es viele Arztkontakte gibt, bestehen gleichzeitig Probleme wie Doppelbehandlungen, lange Wartezeiten und ein schwieriger Zugang zu Fachärzten. Vor allem im Bereich Prävention besteht deutlicher Nachholbedarf.
Eine bessere Steuerung im System ist notwendig. Künftig sollte der Weg grundsätzlich über den Hausarzt führen, ergänzt durch eine Termingarantie für Facharztbesuche. Digitale Ersteinschätzungstools, eine stärkere Vernetzung der Nummern 116 117 und 112 sowie eine zentrale Termindatenbank mit elektronischer Überweisung können dazu beitragen, Behandlungen zielgerichteter zu gestalten. Auch der Notfallbereich muss neu aufgestellt werden.
Krankenhaus- und Apothekenreform
Die Krankenhausreform soll Klarheit darüber schaffen, wo welche Versorgung angeboten wird – ohne dabei Einrichtungen pauschal etwas wegzunehmen. Eine verlässliche Grund- und Regelversorgung in der Fläche bleibt essenziell, während spezialisierte Leistungen dort gebündelt werden sollen, wo entsprechende Expertise vorhanden ist, auch wenn längere Fahrtzeiten in Kauf genommen werden müssen. Gleichzeitig müssen Krankenhäuser wirtschaftlicher arbeiten, um Kommunen zu entlasten. Pflegekräfte sollen stärker eingebunden und ihre Kompetenzen besser genutzt werden, indem Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und im Team organisiert werden.
Auch Apotheken sollenkünftig mehr Verantwortung übernehmen, etwa durch Impfangebote oder Diabetessprechstunden. Diese Ausweitung der Aufgaben erfordert jedoch klare Regelungen und eine funktionierende Erreichbarkeit – überlastete Telefonleitungen dürfen kein Dauerzustand sein.
Reformen mit Augenmaß
Der notwendige Wandel erfordert Veränderungsbereitschaft – im System, aber auch bei jedem Einzelnen. Dabei geht es nicht darum, den Sozialstaat zu kappen. Ziel ist ein ehrlicher Umgang mit den Herausforderungen, ohne soziale Kälte zu erzeugen. Reformgesetze müssen zügig auf den Weg gebracht werden, um das System zukunftsfest zu machen. Konrad Adenauer brachte es auf den Punkt: „Wir können nicht zaubern, wir können aber arbeiten.“
Zuversicht und politischer Ausblick
Das politische Ziel der Landtagswahl ist klar formuliert: Villa Reitzenstein. Manuel Hagel steht dabei für einen klaren Kompass. Mit vereinten Kräften, neuen Ideen und Formaten wie dem Haustürwahlkampf – verkörpert durch Kandidaten wie Albrecht Stickel – sollen alle Kräfte mobilisiert werden.
Der Anspruch bleibt, Verantwortung zu übernehmen, Reformen mutig anzugehen und das Land zukunftsfähig aufzustellen – mit Zuversicht und Bodenhaftung.
Mit einem herzlichen Glückauf an die Teilnehmenden beendete sie ihre Rede.
In den Schlussworten sprach Marc Biadacz ebenfalls zum Reformbedarf und empfahl den Gästen zur Wahl zu gehen und vor allem Albrecht Stickel zu wählen.
Mit einem Sektempfang und vielen guten Gesprächen ließen wir den Neujahrsempfang 2026 ausklingen.
Joachim Oehler
Vorsitzender CDU Weil der Stadt



